Sportfest soll Motivation frei setzen

Altkreis..  Die SG Altenbüren/Scharfenberg hat das Nachholspiel vom 27. Spieltag der HSK-Kreisliga A Ost beim Schlusslicht TuS Madfeld mit 5:1 (2:0) gewonnen und sich damit auf den 2. Tabellenplatz vorgeschoben. Die Tore schossen Mathias Behr, Dominik Fischer (2), Marco Buhl und Dennis Brandenburg. Den Ehrentreffer erzielte Christopher Willhuber zum 1:3.

Morgen steht der 30. Spieltag auf dem Plan. Dabei erwartet die SG Altenbüren/Scharfenberg eine wesentlich schwerere Aufgabe, da der Titelaspirant um 15 Uhr beim FC Assinghausen/Wiem./Wulm. antreten muss. Da in Wiemeringhausen Sportfest ist, werden die Gastgeber besonders motiviert sein, zumal sie auch schon in den beiden Spielen zuvor gegen die anderen Titalkandidaten Bigge-Olsberg (0:1) und Medebach (2:2) guten Fußball gespielt haben.

„Wir pfeifen personell aus dem letzten Loch. Vom Stammkader habe ich nur noch neun Spieler dabei und davon sind noch einige angeschlagen. Das fängt man gerade gegen so einen Gegner nicht so einfach auf“, betont FC-Trainer Andreas Frese, der dennoch auf etwas Zählbares hofft. „Das Sportfest muss Motivationen freisetzen und dann hoffen wir, dass der Gegner keinen so guten Tag erwischt.“

TSV Bigge-Olsberg - TuS Züschen (Sonntag, 15 Uhr Sparkassen-Arena in Bigge). Alles andere als ein Sieg für den Tabellenführer wäre eine Sensation, zumal die Gäste aus dem Golddorf die letzten vier Spiele alle verloren und dabei nur ein Tor geschossen haben. Außerdem haben sie aus den letzten fünf direkten Vergleichen auch nichts Zählbares geholt und 23 Gegentore kassiert. „Auch wenn alles für uns spricht, muss jedes Spiel wieder neu gespielt werden. Wir nehmen jeden Gegner ernst. Wir müssen von Anfang an konzentriert und engagiert zu Werke gehen“, sagt TSV-Trainer Dieter Möller.

TuS Medebach - SV Obermarsberg (Sonntag, 15 Uhr im Hansestadion). Beim Tabellendritten gehört Andre Ricken, der schon in Züschen einen Kurzeinsatz hatte, wieder mit zum Kader. Dafür ist der Einsatz von Hendrik Stuhldreher, der in Züschen nicht dabei war, fraglich (Muskelproblemen).

Während die Hansestädter einen Lauf haben und 15 Spiele ungeschlagen sind, befinden sich die Eresburger im freien Fall und haben aus acht Spielen nur zwei Punkte geholt. „Der Gegner stellt trotzdem eine gute Mannschaft. Immerhin haben wir in Obermarsberg die letzte Niederlage kassiert. Und wer in Oberschledorn punktet, kann nicht schlecht sein. Daher müssen wir die Aufgabe sehr ernst nehmen. Unser Ziel sind natürlich drei Punkte“, so die Vorgabe von Trainer Uli Drilling.

VfB Marsberg - TuS Madfeld (Sonntag, 15 Uhr im Diemelstadion). Der VfB hat zuletzt dreimal gewonnen und dabei keinen Gegentreffer kassiert. Auf dem Weg zum vierten Tabellenplatz ist gegen das bisher noch sieglose Schlusslicht ein Sieg Pflicht. Dazu Trainer Paul Bender: „Wenn alles normal läuft und wir an unsere Leistungsgrenze gehen, sollten wir auch als Sieger vom Platz gehen.“ Fehlen werden allerdings Patric Meyer (Leiste) und der für acht Wochen gesperrte Kevin Kraemer sowie Alex Picht und Thomas Jesper.

FC Hilletal - SV Brilon II (Sonntag, 15 Uhr in Niedersfeld). Bei beiden Teams läuft es zurzeit nicht so rund, so dass sich beide nur auf einem zweistelligen Tabellenplatz wiederfinden. Hilletal hat von den letzten sechs Spielen nur in Alme gewonnen und die SVB-Reserve hat aus den letzten fünf Spielen nur zwei Punkte geholt. „Wir müssen auch zu Hause endlich mal wieder dreifach punkten. Das wäre sehr gut für die Motivation und Moral“, so die Hoffnung von FCH-Trainer Michael Winkler, der weiter arge Personalprobleme hat und neben seinen fünf Langzeitverletzten auch noch Christopher Bette, Lukas Sauerwald und Iwan Gospodinov ersetzen muss.

Azadi Spor Brilon - VfL Giershagen (Sonntag, 15 Uhr an der Jakobuslinde). Der VfL hat nach einer Negativserie zuletzt zweimal gewonnen und möchte wie schon letzte Woche beim 3:0-Sieg an gleicher Stelle bei der Briloner Reserve wieder mit etwas Zählbarem nach Hause fahren. Azadi ist jedoch sehr heimstark (11 S., 2 U., 1 N.) und ist auf Platz zwei der Heimtabelle zu finden. „Wir wollen unsere gute Heimbilanz ausbauen. Das geht aber nur, wenn wir anders auftreten als zuletzt in Oberschledorn. Daher erwarte ich von der Mannschaft eine Reaktion“, so die Worte von Trainer Tekim Bingöl.

SG Hoppecketal/Padberg - VfR Winterberg (Sonntag, 15 Uhr in Padberg). Die größte Sorge ist für SG-Trainer Sven Willeke, wie seine Kicker das dreitägige Schützenfest in Padberg überstanden haben. „Das ist nicht unbedingt ein Vorteil für uns“, meinte der SG-Coach, der dennoch die kleine Serie mit fünf ungeschlagenen Spielen ausbauen möchte. „Es liegt an uns, wie wir das Spiel gestalten. Der VfR ist wie eine Wundertüte. Mal richtig gut drauf, dann wieder wie zuletzt gegen Altenbüren/Scharfenberg weniger. Wir müssen an unsere Stärken glauben und in erster Linie wieder hinten stabil stehen.“

SV Dreislar - SV Oberschledorn/Grafschaft (Samstag, 17.15 Uhr). Der SV Dreislar hat Sportfest und da kommt der SVO/Grafschaft mit dem Ex-FC-Coach Peter Hunold gerade recht. Die Gäste haben mit 12 ungeschlagenen Spielen eine Superserie hingelegt und die Gastgeber haben sich mit zuletzt zwei Siegen einen sieben Punkte Vorsprung auf den drittletzten Tabellenplatz erarbeitet. „Der SVO hat eine fabelhafte Rückrunde gespielt. Wir haben aber schon im Hinspiel beim 2:2 gezeigt, dass wir nicht chancenlos sind. Es ist ein Derby und wir haben Sportfest. Da werden wir alles raus hauen, um die Super-Serie zu knacken. Dazu möchte ich unsere nicht berauschende Heimbilanz verbessern“, so Trainer Carlos Ruivo.