SG muss Heimkomplex loswerden

Altkreis..  Die Fußball-Kreisliga A Ost startet am 1. März mit dem 19. Spieltag in den zweiten Teil der Meisterschaft. Saisonkehraus ist der 14. Juni.

Ganz schlecht sieht es für den TuS Madfeld aus, der noch ohne Sieg ist und aus 16 Spielen erst drei Punkte geholt hat. Mit nur neun erzielten Toren stellt der Aufsteiger den schlechtesten Angriff und 63 Gegentoren neben Alme die löcherigste Abwehr.

So wurde sich in der Winterpause mit Paul Tomasik verstärkt. Der Stürmer hat in der Aufstiegssaison die meisten Tore für den TuS erzielt und ist vom Paderborner B-Ligisten SV Etteln zurückgekommen. Ebenfalls neu sind Marcel Pongratz vom VfL Giershagen und Daniel Schwarz vom SV Etteln. Beide haben ihren Platz im Mittelfeld.

Die zwei bisher ausgetragenen Testspiele geben Anlass zum Optimismus. Gegen den Ligakonkurrenten Azadi Spor wurde in Alme 1:1 gespielt und gegen den FC Hövelriege wurde 8:3 gewonnen. Weitere Testspiele werden am kommenden Donnerstag, 19. Februar, 19 Uhr, gegen die SG Thülen/Rösenbeck-Nehden, Samstag, 21. Februar, 15 Uhr, gegen den SV Fürstenberg und Sonntag, 22. Februar, 12 Uhr, gegen die Reserve des VfB Marsberg abgeschlossen.

Gleich zu Beginn steht gegen den TuS Züschen ein richtungsweisendes Heimspiel an. Hier muss endlich der erste Saisonsieg eingefahren werden.

„Wir haben uns noch auf keinen Fall aufgegeben und glauben weiter an das Fußballwunder, sagt Spielertrainer Christopher Willhuber und fügt hinzu: „Ganz wichtig ist, dass wir uns die Punkte auch mal erzwingen und über 90 Minuten konzentriert und konstant auftreten. Dazu müssen die individuellen Fehler gerade in der Defensive abgestellt werden.“

Punkte in Marsberg aberkannt

Die SG Hoppecketal/Padberg hat erst einen Sieg (9:1 beim TuS Madfeld) auf dem Konto und liegt mit sechs Punkten auf dem vorletzten Platz. Ärgerlich ist, dass der 1:0-Sieg beim VfB Marsberg nicht für die SG gewertet worden ist. Hier war aber mit Granit Ademaj ein Spieler eingesetzt worden, der nicht spielberechtigt war.

Bisher wurde noch kein Heimsieg eingefahren und die Punkte für den Klassenerhalt werden nun mal in erster Linie zu Hause geholt. Da muss schnellstens das Heimgespenst vertrieben werden, immerhin haben die Kicker von Trainer Sven Willeke, der zum Saisonende bei der SG aufhören wird, noch zehn Heim- und nur noch sechs Auswärtsspiele zu bestreiten.

„Die Hinrunde ist für uns katastrophal verlaufen. Das spiegelt sich natürlich auch in der Tabelle wider. In manchen Phasen war ich froh, dass ich überhaupt elf Leute auf den Platz bekommen habe. Daher haben wir zum Teil auch richtig durchgehangen und eine Niederlage nach der anderen bekommen. Dadurch hat die Moral eines jeden Einzelnen auch gelitten. Und dann ist es auch schwer, sich zu wehren“, analysiert Sven Willeke die Hinrunde kritisch.

Lange Pause hat gut getan

Von daher hat die lange Pause von fast drei Monaten gut getan. Es kommen verletzte Spieler zurück, die der Mannschaft weiterhelfen werden.

Dennoch drückt der SG-Coach auf die Euphoriebremse. „Wir dürfen jetzt keine Wunderdinge erwarten. Aber wir wollen zeigen, dass wir es mit kompletter Besatzung auch besser können. Der Start wird mit dem Heimspiel gegen Azadi Spor und dem dann folgenden Spiel in Dreislar von großer Bedeutung sein. Da muss von uns was kommen, um den Funken Hoffnung, den wir definitiv noch haben, zu erhalten.“

Geplante Testspiele gegen den FC Westheim-Oesdorf und GW Allagen sind witterungsbedingt ausgefallen. Am Freitag, 20. Februar, tritt die SG noch beim B-Ligisten SG Hoppecke/Messinghausen/Bontkirchen an und am Mittwoch, 25. Februar, kommt der A-Ligist SG Scherfede-Rimbeck nach Bredelar.

Zum Kader hinzugestoßen ist Torhüter Stefan Guyon. Der hat sich vom Ligakonkurrenten VfB Marsberg der Spielgemeinschaft angeschlossen.