Neumayers Erfolg mobilisiert die Fans
03.01.2008 | 15:59 Uhr 2008-01-03T15:59:00+0100Willingen. Der dritte Platz von Skispringer Michael Neumayer in Garmisch hat auch Auswirkungen auf die weiteren Weltcups – gerade auf deutschen Schanzen.
Bisher schlossen die Kartenvorverkaufszahlen in Willingen an die der beiden Vorjahre an. Über 15 000 Tickets wurden bis zum Jahreswechsel schon vom Ski-Club Willingen abgesetzt und versprechen bis zur Veranstaltung auch in diesem Jahr wieder ein gefülltes Stadion am Fuß der Mühlenkopfschanze. Noch sind in fast allen Kategorien und an allen Tagen Karten für die Doppelveranstaltung vom 15. bis 17. Februar 2008 in Willingen zu bekommen.„Wer sich seinen Platz im Stadion noch aussuchen möchte, sollte sich jetzt entscheiden“, so der Chef des Organisationskomitees, Christian Trögeler. Knapp werden bereits die 10 000 Gästebetten in Willingen. Doch auch hier kann der Ski-Club noch weiterhelfen: „Bei uns werden alle freien Kapazitäten im Umkreis von 25 Kilometern gemeldet. Wir geben diese Angebote an anfragende Skisprungfans gerne weiter. Direkt in Willingen ist es schwierig, für weniger als drei Übernachtungen zum Weltcup-Skispringen jetzt Unterkünfte zu bekommen. Doch gleich in den Nachbargemeinden sind noch freie Kapazitäten“, rät Trögeler allen Besuchern, sich jetzt auch darum zu kümmern. Gleich am 2. Januar mussten die Organisatoren in Willingen auf die erhöhte Anfrage durch den dritten Platz von Michael Neumayer und die guten Plätze beim Auftakt der Tournee in Oberstdorf reagieren und weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Telefonanfragen (Tickethotline: 01805/754777) anfordern. „Allein aus dem Internet unter www.weltcup-willingen.de waren am 2. Januar 2008 über 100 Bestellungen mit über 550 Karten eingegangen, die wir in den nächsten Tagen zusenden werden“, freuen sich die Veranstalter. Beim Besuch in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen war den Willinger Delegationen aufgefallen, dass auch hier die Stadien deutlich voller waren als im Vorjahr. „In Oberstdorf waren nur noch vereinzelte Lücken und auch im Olympiastadion konnten mehr als 20 000 Besucher gezählt werden“, berichtet Schatzmeister Jürgen Hensel.

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