Knackt TSV über Ostern die 100-Tore-Marke?

Altkreis..  Tabellenführer TSV Bigge-Olsberg ist in der HSK-Kreisliga A Ost über Ostern zweimal im Einsatz. Zunächst gilt die ganze Konzentration dem Spiel heute Abend gegen den Bezirksliga-Absteiger VfB Marsberg, das um 19 Uhr in der Sparkassen-Arena in Bigge angepfiffen wird.

Dabei will der TSV natürlich den Tabellenthron verteidigen. Die Strunzertaler haben nach der Auftaktniederlage nach der Winterpause gegen den TuS Medebach die richtige Reaktion gezeigt und die nachfolgenden Spiele bei einem Torverhältnis von 18:4 alle gewonnen. Bis zur 100-Tore-Marke fehlen nur noch acht Treffer.

„Wir wollen weiter dran bleiben und hochkonzentriert in das Osterwochenende gehen. Marsberg, und auch das Auswärtsspiel in Dreislar sind erneut zwei echte Herausforderungen. Aber wir sind zuletzt stark aufgetreten und wollen die kleine Serie fortsetzen“, so die Vorgabe von Trainer Dieter Möller.

SG Altenbüren/Scharfenberg – BV Alme (Gründonnerstag, 19 Uhr Sportplatz in Altenbüren). Die Austragung des Briloner Stadtderbys ist stark gefährdet. Sollte die Partie angepfiffen werden, ist der Tabellenzweite gegen den Vorletzten aus Alme klarer Favorit. Die Gäste haben in der Fremde noch kein Spiel gewonnen und schon 83 Gegentore kassiert. „Wir werden wieder auf einen kampfstarken Gegner treffen, dem das Wasser bis zum Hals steht. Wenn wir weiter oben mitspielen wollen, ist ein Sieg Pflicht“, so SG-Trainer Andreas Hogrebe.

TuS Medebach – FC Hilletal (Gründonnerstag, 19.45 Uhr im Hansestadion). Die Hansestädter wollen ihre Siegesserie auch gegen den FC Hilletal fortsetzen und damit in Lauerstellung bleiben.

Zu Hause hat der Tabellendritte noch nicht verloren (7 S., 4 U.) und die Gäste aus dem Stadtgebiet Winterberg sind bei erst sechs erzielten Punkten (1 S., 3 U. 7 N.) alles andere als auswärtsstark. Dazu Trainer Uli Drilling: „Wir haben uns im Hinspiel beim 1:1 sehr schwer getan. Entscheidend wird sein, dass wir das spielerische Tempo hochhalten und den Gegner unter Druck setzen. Wenn uns das gelingt, ist der sechste Sieg in Folge möglich.“

SV Obermarsberg – TuS Züschen (Gründonnerstag, 19 Uhr auf der Eresburg). Nach zuletzt zwei Niederlagen haben sich die Oberstädter endgültig aus dem Titelrennen verabschiedet. Jetzt geht es darum, in der Endabrechnung einen Platz hinter den drei Erstplatzierten zu belegen. Gegen die Gäste aus dem Golddorf, die nach der Winterpause noch kein Spiel verloren haben (1 S., 2 U.), muss endlich wieder der Heimvorteil genutzt werden. Das sieht auch SVO-Trainer Sascha Wachsmann so. „Wir müssen auf jeden Fall wieder in die Spur kommen. Nach den beiden Niederlagen ist die Stimmung natürlich nicht so gut. Aber alles jammern bringt uns jetzt nicht weiter. Ich merke jedoch, dass der Wille bei den Spielern da ist. Wir müssen das Glück jetzt wieder erzwingen.“

Personell sieht es nicht so rosig aus, da mit Michael Berger, Leon Bieker, Swen Müller und Sven Meyer vier Spieler nicht dabei sind.

SV Oberschledorn/Grafschaft – FC Assinghausen/Wiem./Wulm. (Gründonnerstag, 19 Uhr Sportpark Rohwiese). Der SVO ist gut drauf und hat aus den letzten sechs Spielen immerhin 16 Punkte geholt. Die Gäste aus dem Stadtgebiet Olsberg haben nach der Winterpause auch noch nicht verloren. Dementsprechend ist ein Spiel mit offenem Visier zu erwarten. Dabei hat der Bezirksligaabsteiger sicherlich noch nicht das Hinspiel vergessen, wo es mit 0:5 die bisher höchste Saisonniederlage gab. „Das war schon eine ganz bittere Schlappe. Daher denke ich, dass sich alle am Riemen reißen werden. Wir wollen schließlich unsere Erfolgsserie fortsetzen. Abheben dürfen wir jetzt aber nicht“, so die warnenden Worte von Trainer Peter Hunold.

SG Hoppecketal/Padberg – SV Brilon (Gründonnerstag, 19 Uhr Aschenplatz in Bredelar). Nach den drei zuletzt erwarteten Niederlagen gegen das Spitzentrio will die abstiegsgefährdete Spielgemeinschaft gegen die Briloner Reserve versuchen, wieder etwas Zählbares auf die Habenseite zu bekommen. Die Chancen stehen nicht schlecht, immerhin hat der SVB den letzten „Dreier“ am 21. November gegen Dreislar eingefahren. „Unsere Leistung gegen Altenbüren/Scharfenberg war absolut in Ordnung. Sie hat aber unterm Strich leider nichts eingebracht. Wir müssen in den entscheidenden Situationen einen klaren Kopf haben und noch einen Tacken mehr Konzentration an den Tag legen. Wir werden nicht locker lassen. Die Bereitschaft, alles aus uns raus zuhauen, ist da“, betont Coach Sven Willeke.