„Ich habe noch ein Jahr dran gehängt“

Brilon..  Seit Januar 2012 trainiert Miguel Pardo aus Bad Wünnenberg wieder den Paderborner A-Kreisligisten SG Meerhof/Essentho. Nach Platz vier im Aufstiegsjahr (2012/13) und der letztjährigen Zittersaison befindet sich die Mannschaft in dieser Serie im ruhigen Fahrwasser. Zuvor war der heute 43-jährige vier Jahre lang als Coach beim BC Meerhof tätig, mit dem er 2007 den größten Vereinserfolg mit dem Gewinn der Meisterschaft in der Kreisliga A Büren schaffte. Die WP sprach mit Miguel Pardo (Bild).

1 Was hat Sie zur Verlängerung bewogen?
Die SG Meerhof/Essentho ist ein kleiner Verein, der ordentlich geführt wird. Das gesamte Umfeld und auch die Mannschaft versuchen alles, um erfolgreich zu sein. Das imponiert mir sehr und deshalb habe ich auch noch ein Jahr dran gehängt.

2 Sie haben Ihr Hauptaugenmerk in dieser Saison darauf gelegt, Jugendspieler einzubauen. Ist dieser Vorsatz umgesetzt worden?
Im Verein wird eine sehr gute Jugendarbeit geleistet. Vor der Serie habe ich mit Lenard Rasche, Domenic Luis, Sören Asshauser, Marcel Hohmann und Robin Stöwer fünf Jugendliche in den A-Kader genommen. Das Quintett gibt alles, auch wenn die Jungs nicht immer spielen. Diese Spieler möchte ich weiter begleiten. Ich hoffe, dass sich wenigstens drei durchbeißen.

3 Was ist Ihnen im letzten Halbjahr in Erinnerung geblieben?
Der Abgang von Betreuer Hansi Tuschen im Sommer. Dieser Verlust wiegt ganz schwer und tut auf allen Ebenen weh. Man hat unterschätzt, was der „Vater der Kompanie“ alles für die Mannschaft und das Umfeld getan hat.