FC Hilletal ist zu Hause eine Macht

Brilon..  Die Plätze 11 bis 13 belegen in der HSK-Kreisliga A Ost mit dem FC Hilletal, VfR Winterberg und TuS Züschen drei Mannschaften aus dem Stadtgebiet Winterberg. Mit dem Abstieg sollte das Trio nichts zu tun haben, immerhin hat es auf den ersten Nichtabstiegsplatz einen zweistelligen Punktevorsprung.

FC Hilletal

Der FC Hilletal hat 22 Punkte auf dem Konto und belegt damit den elften Tabellenplatz. Hervorzuheben ist die Heimbilanz, immerhin ging von den acht Spielen bisher noch keine Partie in Niedersfeld verloren (4 Siege, 4 Remis). Die Auswärtsbilanz ist dagegen mit nur sechs Zählern verbesserungsbedürftig.

In der Winterpause hat es einen Trainerwechsel gegeben. Für Achim Martini ist Michael Winkler aus Winterberg gekommen (die WP berichtete). Seit dem 26. Januar bereitet sich die Mannschaft auf die Rückrunde vor. Nach dem 1:1 beim Mescheder A-Kreisligisten TV Fredeburg steht heute um 19 Uhr in Hallenberg beim Bezirksligisten FC Nuhnetal der zweite Test an. Am Sonntag geht es dann noch um 14 Uhr in Niedersfeld gegen den C-Liga-Tabellenführer SV Deifeld.

Im Kader hat es keine Veränderungen gegeben. Lediglich die Langzeitverletzten Heiko Wolff (kommt frühestens zur neuen Serie zurück), Frank Tuss (fällt das ganze Jahr aus), Matthias Sauerwald und Raphael Gerlach (beide stehen erst wieder zur neuen Saison zur Verfügung) bereiten Michael Winkler Kopfzerbrechen. „Solche Spieler kann man nicht so einfach ersetzen. Ich muss sehen, dass ich das Beste aus der Situation mache“, so der Coach.

Das Auftaktprogramm hat es natürlich mit den Heimspielen gegen den Dritten Obermarsberg und Vierten VfL Giershagen sowie beim Bezirksligaabsteiger SV Oberschledorn/Grafschaft und beim Fünften Azadi Spor Brilon in sich. „Das sind alles Hammerspiele. Da müssen wir von Anfang an Gas geben“, betont Michael Winkler, der sich folgende Ziele gesetzt hat: „Wir wollen den Zuschauern schönen Fußball zeigen und uns taktisch weiter entwickeln. Wenn am Ende dann ein einstelliger Tabellenplatz herausgesprungen ist, wäre das o.k.“

VfR Winterberg

Der VfR Winterberg startet bei der Reserve des SV Brilon bereits am Freitag, 27. Februar, in den zweiten Teil der Meisterschaft. Aufgrund der Schneeverhältnisse in Winterberg war eine vernünftige Vorbereitung sehr schwierig. Daher findet auch das erste Testspiel erst am Freitag, 20. Februar, gegen die „zweite Welle“ des TSV Bigge-Olsberg statt.

„Ich hoffe, dass wir uns trotz der mäßigen Vorbereitung in der Rückrunde weiter verbessern können. Gerade das Umschalten von Defensive auf Offensive kann noch optimiert werden. Ansonsten wollen wir möglichst schnell die nötigen Punkte holen, um nicht noch unten rein zu rutschen“, sagt Trainer Marcus Wahle, der daneben auch noch die Derbystatistik aufbessern möchte. „In Hilletal und Züschen haben wir verloren. Hier war noch eine Menge Luft nach oben.“

In der Winterpause konnte der Verein mit Sebastian Schmidt einen spektakulären Neuzugang präsentieren. Der Offensivkicker hat viele Jahre beim Konkurrenten SV Oberschledorn in der Bezirksliga gespielt und in der ersten Halbserie immerhin schon elf Tore erzielt. Somit steht der Neuzugang der VfR-Offensive gut zu Gesicht, zumal nur drei Vereine weniger Tore erzielt haben als Winterberg (26!).

Neben Schmidt kann der Trainer wieder auf den Langzeitverletzten Ron Ötzel bauen. Auch der zweite „Patient“ Niklas Kräling steigt langsam wieder ins Mannschaftstrai-ning ein. „So wie sich die Dinge im Moment entwickeln, werde ich auch im nächsten Jahr den VfR Winterberg trainieren. Es macht mir hier richtig Spaß und die junge Truppe kann noch eine Menge lernen“, so Marcus Wahle.

TuS Züschen

Der TuS Züschen belegt mit 20 Punkten den 13. Tabellenplatz. Vor allem auswärts haperte es gewaltig, da hier erst fünf Punkte geholt worden sind. Aber auch die fünf Niederlagen zu Hause lassen doch einige Fragezeichen offen. Dennoch sollte der TuS aber nicht in den Abstiegskampf kommen, da in der Mannschaft viel Substanz steckt.

Dazu ist mit Andre Soares Pinheiro vom Bezirksligisten FC Nuhnetal wieder ins Golddorf zurückgekehrt. Der Vollblutstürmer wird sicherlich dafür sorgen, dass die schlechte Torbilanz mit 27 erzielten Treffern aufgebessert wird. Dafür hat Steffen Sartorius den Verein in Richtung RW Medelon verlassen. Außerdem fällt Nico Kappen zunächst mit einem Nasenbeinbruch aus.

Vor dem Auftaktspiel beim Schlusslicht TuS Madfeld findet noch am kommenden Freitag, 20. Februar, um 19 Uhr in Siedlinghausen ein Testspiel statt. „Der Auftakt in Madfeld ist schwierig. Die Mannschaft hat sich was vorgenommen und muss unbedingt gewinnen, wenn sie noch eine Chance haben will“, sagt TuS-Trainer Dominic Susewind, der drei Wünsche auf seiner Liste hat. „Vorrangig wollen wir uns mehr Luft nach unten verschaffen. Dazu die hohen Niederlagen und Auflösungserscheinungen bei Rückständen vermeiden.“

Tiefpunkte waren für den Trainer die beiden hohen Heimniederlagen mit 1:7 gegen Giershagen und 1:8 gegen Bigge-Olsberg. Dafür wurden aber wichtige Erfolge in Alme und auf heimischem Geläuf gegen Dreislar, Hilletal, und Winterberg eingefahren.