Daheim und im Abschluss verbessern

Meerhof/Essentho..  Die SG Meerhof/Essentho überwintert in der Kreisliga A Paderborn, Gruppe Süd, auf dem zehnten Tabellenplatz. 18 von möglichen 45 Punkten wurden aus der Hinrunde geholt. Dazu kommt noch der „Dreier“ aus dem ersten Rückrundenspiel gegen Schlusslicht VfB Holsen.

Dadurch haben sich die Kicker von Trainer Miguel Pardo einen 14-Punkte-Vorsprung auf die beiden Abstiegsplätze verschafft. Sollte es nur zwei Absteiger geben, würde dieser Vorsprung reichen, um nach der Zittersaison in der vergangenen Spielzeit, wo der Klassenerhalt erst am letzten Spieltag perfekt gemacht wurde, dieses Mal beruhigter in den zweiten Teil der Meisterschaft gehen zu können. Hier geht es erst am 15. März mit dem Auswärtsspiel beim SV Büren weiter.

Mit dem ersten Teil der Meisterschaft ist Miguel Pardo zufrieden. „Wir haben über 20 Punkte geholt. Das ist in Ordnung. Die gesamte Mannschaft hat hervorragend mitgezogen und war auch für Neuerungen bereit. Mit den ersten drei Mannschaften können wir aber nicht mithalten. Diese Spiele haben wir auch deutlich verloren. Gegen die anderen Vereine in der Liga brauchen wir uns aber nicht verstecken. Wir sind für die Zukunft gut aufgestellt, zumal die Langzeitverletzten Rüdiger Schwenger und Matthias Lüken auch wieder zurückkommen.“

Noch acht mal auswärts antreten

Von den verbleibenden 14 Spielen muss die Spielgemeinschaft aus dem Stadtgebiet Marsberg noch achtmal in der Fremde und nur noch sechsmal auf heimischen Boden antreten. Das sollte sich aber nicht unbedingt als Nachteil erweisen, da die SG auswärts aus sieben Spielen zehn Punkte geholt hat und damit im oberen Feld der Auswärtstabelle zu finden ist. „Ärgerlich ist, dass wir uns sowohl auf dem Rasen in Essentho als auch auf dem Kunstrasen in Meerhof schwer tun. Nicht umsonst haben wir aus neun Heimspielen nur elf Punkte geholt. Daran müssen wir arbeiten. Schließlich wollen wir unsere Fans auch mit Punkten belohnen“, betont Miguel Pardo, der aber auch zu den nur 25 erzielten Toren, von denen Janis Wittgen, Philipp Rosch und Jörg Bartmann mehr als die Hälfte erzielt haben, eine Erklärung hat. „Vor dem gegnerischen Gehäuse müssen wir effektiver sein. Da fehlt uns des Öfteren die Cleverness. Wir spielen fast immer gut mit und bringen uns damit um den Lohn unserer Arbeit.“

Das nicht noch eine bessere Platzierung herausgesprungen ist, lag an den letzten fünf Hinrundenspielen, aus denen nur ein Punkt geholt wurde. Es folgte der freie Fall vom siebten auf den zwölften Tabellenplatz. Ansonsten war im ersten Drittel alles im grünen Bereich.

In der Halle hat die Mannschaft um Spielführer Jörg Bartmann beim „Schanze-Cup“ in Büren den zweiten Platz belegt und beim mit 24 Mannschaften besetzten Turnier in Bad Arolsen sprang am Ende der Rang sieben in der Gesamttabelle heraus. Am Sonntag folgen noch die Spiele um den Stadttitel.

Mit der Vorbereitung auf die Rückrunde beginnt Miguel Pardo am 4. Februar. Testspiele wurden unter anderem gegen Haaren, BW Paderborn und Haardt/Weiberg abgeschlossen.