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Halbzeitbilanz Junioren...

28 Teams tummeln sich bei den E-Junioren

12.02.2010 | 17:47 Uhr

Altkreis. Heute geht es weiter mit Teil 2 der Halbzeitbilanz des heimischen Jugendfußballs. Bei den C-Junioren sind insgesamt 22 Mannschaften am Start.

Jubel bei den Marsberger D-Junioren über den Pokalsieg

Davon spielen acht in der Kreisliga A, neun in der B-Liga und fünf in einer 7er-Gruppe.

Souveräner Tabellenführer in der A-Liga ist die SG Siedlinghausen/Silbach, die trotz zweier Niederlagen je sieben Zähler Vorsprung auf die JSG Bruchhausen/Ell./Ass./Wie./Wu. und Oberschledorn hat. Die Niederlagen gab es mit 1:7 in Oberschledorn und 1:3 in Winterberg. Da nur noch fünf Spiele, vier davon allerdings gegen die Verfolger, auszutragen sind, sind die Aussichten auf den Meistertitel nicht schlecht.

Sollte die SG Siedlinghausen/Silbach die Meisterschaft holen, könnte sie zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht an den Aufstiegsspielen zur Bezirksliga teilnehmen. Spielgemeinschaften sind hierzu nicht zugelassen. Dies könnte sich aber noch ändern. Ein entsprechender Beschluss müsste ggf. beim Verbandsjugendtag im Frühjahr gefasst werden. „Ich vertrete nach wie vor den Standpunkt, dass dies nicht mehr haltbar ist. Auch Spielgemeinschaften müssen aufgrund des Rücklaufes bei den Jugendteams zu den Aufstiegsspielen zugelassen werden", so die klare Meinung von Kreisjugendobmann Hermann Vondereck.

Kreispokalsieger bei den C-Junioren wurde im Übrigen der Bezirksligist SV Brilon, der mit 6:0 gegen den VfR Winterberg siegreich war.Ein Kopf-an-Kopf-Rennen gibt es in der Kreisliga B, wo die JSG Rösenbeck/Nehden/Thülen und der FC Hilletal die Tabelle gemeinsam mit 21 von möglichen 24 Punkten anführen. Die Niederlagen für beide sind nur schwer einzuordnen. Den direkten Vergleich verlor die JSG Rösenbeck mit 0:8 beim FC Hilletal, der sich wiederum eine 1:8-Pleite beim Rangfünften RW Erlinghausen erlaubte. Die voraussichtlich entscheidende Partie um den Aufstieg in die A-Liga findet am 15. Mai im Stadtgebiet Brilon zwischen der JSG und Hilletal statt. Saisonkehraus ist der 12. Juni.

Einen starken Eindruck hat bisher auch die SG Hoppecketal/Padberg, die sich mit einem zweistelligen Ergebnis über den SC Bredelar auch den Kreispokal gesichert hat, in der C-Junioren 7er-Kreisliga hinterlassen. Alle fünf Meisterschaftsspiele wurden gewonnen. Beim Tabellenzweiten SG Medelon/Dreislar/Braunshausen wurde mit dem 6:1-Sieg ein eindeutiges Signal gegeben.  Am 29. Mai steht für beide das letzte Spiel an. Hier treffen sie im Duell aufeinander.

Bei den D 11er-Junioren spielen acht Teams in der Gruppe Nord und neun in der Gruppe Süd. Klare Favoriten auf die ersten Plätze sind der VfB Marsberg in der Gruppe Nord und TuS Medebach in der Gruppe Süd. Beide haben ihre bisherigen Meisterschaftsspiele in eindrucksvoller Manier gewonnen.Der VfB-Nachwuchs, der auch den Kreispokal gewann, hat erst ein Gegentor bekommen und zwar beim 3:1-Erfolg gegen den Tabellenzweiten TuS Petersborn-Gudenhagen, der sich außerdem noch ein 0:0 gegen den Drittplatzierten JSG Obermarsberg/Giershagen erlaubte.

Noch besser ist die Bilanz des TuS Medebach, der sieben Punkte Vorsprung auf den SV Oberschledorn hat und in acht Spielen 54:2 Tore erzielte. Die beiden Gegentore gab es gegen Oberschledorn und Winterberg.

Nach Abschluss der Serie am 22. Mai kommt es dann auf einem neutralen Platz zum Finale zwischen den beiden Gruppensiegern. Der Meister vertritt den Fußballkreis dann bei den Spielen auf Verbandsebene.

Die D-Junioren 7er-Kreisliga wird vom VfL Giershagen mit sechs Siegen vor der JSG Medelon/Dreislar/Braunshausen, die ein Spiel weniger ausgetragen hat, angeführt. Mit der Rückrunde geht es am 13. März weiter. Das Topspiel zwischen den beiden Erstplatzierten steigt am 19. März bei der JSG.

Mit 28 tummeln sich die meisten Mannschaften bei den E-Junioren. In den Jahren zuvor wurden jeweils noch vier Gruppen gebildet. In diesem Spieljahr reichen drei aus. In dieser Altersklasse gibt es auch erstmals keine Findungsrunde, das heißt, dass die Mannschaften nach Abschluss der Hinrunde nicht in eine Leistungs- und Kreisliga aufgeteilt werden.Am Ende der Saison spielen die jeweiligen Gruppensieger den Kreismeister aus. Diese Finalspiele finden am 3. Juli in Silbach statt. Übrigens: Im DFB-Net gibt es von den E-Junioren keine Spielergebnisse und Tabellen anzuschauen. Dies wird vom Verband nicht gewünscht.

Bei den F-Junioren sind 27 und bei den Bambinis 14 Mannschaften gemeldet. Beide Altersgruppen spielen weiterhin in Turnierform. Einen Kreismeister gibt es hier nicht.

Bei den Fußballmädchen sind 14 Mannschaften am Start. Die A- und B-Juniorinnen spielen gemeinsam mit 10 Teams in der Kreisliga A und bei den C-Juniorinnen sind nur vier Mannschaften dabei. „Im Mädchenfußball bekommen wir nichts Richtiges auf die Beine. Man sieht deutlich, dass der Unterbau für die älteren Jahrgänge fehlt. Enttäuschend ist, dass gerade die größeren Vereine keine Mädchenteams stellen", betont der Kreisjugendobmann, der mitteilt, dass die Anfang Februar ausgefallenen Kreismeisterschaften der Mädchen voraussichtlich im März nachgeholt werden.

Hermann Vondereck, der die Zusammenarbeit zwischen dem Kreisjugendausschuss und den Vereinen lobt, macht gleichzeitig darauf aufmerksam, dass der Kreisjugendtag in diesem Jahr am 8. März um 19 Uhr im Landgasthof Schnier in Scharfenberg durchgeführt wird. Ärgerlich sei, so Vondereck, dass die vom Verband angebotenen Lehrgänge und Infoveranstaltungen nicht genutzt werden.

Erfreulich sei dagegen, dass der Stützpunkt Brilon im vergangenen Jahr wieder in die Hauptrunde aufgestiegen ist, die A-Junioren des SV Brilon gute Aufstiegschancen in die Landesliga haben und mit der Scharfenbergerin Stephanie Herkrath, die bei den B-Junioren des SV Brilon spielt, eine heimische Kickerin zum Aufgebot der U 17-Nationalmannschaft zähle.

Den ganzen Spielbetrieb managen die Staffelleiter. Für die A-Junioren und den Mädchenfußball ist Oliver Spaude, für die B- und C-Junioren Gerd Spickermann, für die D-Junioren Herbert Lehmann, für die E-Junioren Manfred Scharf und für die F- und G-Junioren Rudi Laußmann zuständig.

hein

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