Lewandowski lässt Frankfurt keine Chance

München..  Am Ende ist alles so gekommen, wie Alexander Meier es befürchtet hatte. Eintracht Frankfurt verlor beim FC Bayern deutlich mit 0:3 – und der souveräne Tabellenführer nutzte diese völlig einseitige Angelegenheit, um Meiers Rivalen im Kampf um die Torjägerkanone in Stellung zu bringen.

Die ersten beiden Tore erzielte Robert Lewandowski in der 15. und 66. Minute. Der Pole hat nun in den vergangenen acht Spielen neunmal getroffen und ist dadurch in der Torschützenliste der Fußball- Bundesliga bis auf drei Treffer an den führenden Meier (19 Tore) herangekommen. „Die Kanone holt einer vom FC Bayern“, wiederholt der Frankfurter Torjäger schon seit Wochen. Er selbst fiel Samstag wegen seiner Knieprobleme aus und musste so tatenlos mit ansehen, wie Lewandowski die Saisontore 15 und 16 schoss.

Konzentration gilt dem FC Porto

Die Bayern konzentrieren sich jetzt ganz auf das Champions-League-Viertelfinale am Mittwoch beim FC Porto. „Er soll lieber die Champions-League-Torjägerkanone holen, dann sähe es auch da gut für uns aus“, sagte Thomas Müller, der Torschütze zum 3:0, über Lewandowski. Gegen Porto könnte es sein, dass dem Stürmer die in Frankfurt noch verletzt pausierenden Bastian Schweinsteiger und Franck Ribery wieder assistieren können.