Letztes Spiel für Kuranyi in Moskau

Moskau..  Traurige Fans, dankbare Mitspieler – und ein früherer deutscher Fußball-Nationalspieler mit Abschiedsschmerz: „Das tut schon weh“, sagte Kevin Kuranyi in den Katakomben der kleinen Chimki-Arena bei Moskau. „Danke, Kevin“, stand in Deutsch auf einem großen Transparent in der Fankurve, zwei Anhänger von Dynamo Moskau überreichten ein selbstgemaltes Porträt. Und Trainer Stanislaw Tschertschessow, einst Torhüter bei Dynamo Dresden, klopfte Kuranyi anerkennend auf die Schulter. Ein Spiel noch an diesem Samstag – dann ist das Abenteuer Russland für den Stürmer nach fünf Jahren vorbei. Nächster Halt Bundesliga? „Mal sehen“, sagte der 33-Jährige.

Seine ehemaligen Vereine Schalke und Stuttgart zeigen Interesse, Köln und Bremen ebenfalls. Aber auch aus den USA und Katar sollen Kuranyi handfeste Angebote vorliegen. „Meine Familie möchte nach Deutschland zurück“, erzählte der Vater von zwei Kindern. „Noch zwei, drei Jahre“ wolle er spielen.