Leichtathletin bei Europaspielen gedopt

Kurz vor Abschluss der Europaspiele in Baku gibt es im Team von Gastgeber Aserbaidschan einen Dopingfall.

Baku.. In einer Urinprobe der Leichtathletin Chaltu Beji sei nach ihrem Sieg über 3000-Meter-Hindernis die verbotene Substanz Ostarine festgestellt worden, teilte das Europäische Olympische Komitee mit. Die Öffnung der B-Probe bestätigte den Fund.

Die in Äthiopien geborene Beji wurde deshalb von den Europaspielen suspendiert und für den Wettkampf über 3000-Meter-Hindernis im Rahmen des Teamevents disqualifiziert. Aserbaidschan hatte insgesamt den fünften Platz belegt, die Streichung des Siegs von Beji hat darauf keinen Einfluss. Die 18-Jährige aus Addis Abeba war zwar in der letzten Runde vor den Wassergraben gelaufen, hatte aber dennoch mit mehr als 25 Sekunden Vorsprung gewonnen.

Beji ist nach dem albanischen Boxer Rexhildo Zeneli der zweite öffentlich gewordene Dopingfall der Europaspiele.