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Lawinenunglück im Himalaya: Elf Bergsteiger tot

24.09.2012 | 10:11 Uhr

Bei einem Lawinenunglück im Himalaya sind elf Bergsteiger getötet worden. Unter den Opfern, die im Schlaf von den Schneemassen begraben wurden, sind zwei Deutsche.

Kathmandu (SID) - Bei einem Lawinenunglück im Himalaya sind elf Bergsteiger getötet worden. Unter den Opfern, die nahe am Gipfel das 8156 Meter hohen Manaslu im Schlaf von den Schneemassen begraben wurden, sind auch zwei Deutsche. Fünf Bergsteiger werden vermisst, 13 konnten gerettet werden.

"Plötzlich war alles dunkel. Wir waren unter einer Lawine begraben", wird der deutsche Bergsteiger Andreas Reiter in der Himalayan Times zitiert. "Ich war Zeuge, als ein Gruppenmitglied starb", sagte der 26-Jährige in einem Krankenhaus in Kathmandu.

Die Lawine traf die Gruppe in einer Höhe von 7400 Metern. Teile des Camps wurden bis auf 6800 Meter hinuntergetragen. Der Aufstieg auf den Manaslu, achthöchster Berg der Welt und einer von 14 Achttausendern, gehört zu den gefährlichsten im Himalaya.

sid

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