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Sehr bequem, aber mäßig verarbeitet - Wrightsocks im Test

17.07.2012 | 12:14 Uhr
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Sehr bequem, aber mäßig verarbeitet - Wrightsocks im Test

Essen.  Als "verblüffend einfach" beschreibt die Firma Wrightsock ihre Sockenprinzip. Eine doppelte Stoffschicht soll Reibung und somit Blasen beim Laufen verhindern. Doch funktioniert das wirklich? Testen Sie selbst. DerWesten verlost zwölf Paar.

Viel Stoff - das Prinzip des Sockenherstellers Wrightsock wirkt simpel. Die doppellagige Stoffschicht soll verhindern, dass die empfindliche Haut an den Füße auf dem Sockenstoff reibt. Stattdessen soll die erste auf der zweiten Stoffschicht reiben. Das soll die Bildung von Blasen verhindern.

Der erste Fühltest ist gut: Die Socken des US-amerikanischen Unternehmens, das mit rund 30 Mitarbeitern in Amerika produziert, sind angenehm weich und schmiegen sich sehr gut an den Fuß.

Doch die Socken machen einen warmen Eindruck. Das verwundert nicht, denn es ist  auch viel Stoff, der sich um den Fuß schließt. Umso überraschender die Feststellung nach dem Laufen, dass die Füße trocken sind. Die Feuchtigkeit wird sehr gut abtransportiert - auch durch zwei Stoffschichten. Das ist wichtig, wenn Blasen vermieden werden sollen.

Hoher Tragekomfort, aber nur durchschnittliche Verarbeitung

Der Tragekomfort der Socken ist extrem hoch und bequem. Doch in Bewegung ist es schon da: das Gefühl, dass der Fuß auf dem Schuh hin- und herrutscht. Durch die doppelte Stoffschicht ist es schwierig, richtigen Griff im Schuh zu finden. Doch zum Glück bleiben größere Blessuren wie blaue Zehennägel aus. Gleichzeitig drängt sich der Gedanke auf, dass die Lebensdauer der Socken durch diesen großen Reibungseffekt bei jedem Schritt nicht besonders hoch sein kann. Der Eindruck wird verstärkt durch eine Verarbeitung, die nicht sonderlich stabil wirkt. Die Nähte sind recht locker, eine löst sich schon nach dem ersten Lauf. Auch der Stoff wirkt nicht sehr belastbar. Ist das der Preis, den man für das gute Gefühl beim Tragen in Kauf nehmen muss? Mit knapp 15 Euro pro Paar sind die Socken zudem wahrlich kein Schnäppchen.

Wer die Wrightsocks einmal selbst testen möchte, der kann ein Paar bei uns gewinnen. Unter allen, die uns eine E-Mail mit dem Betreff "Wrightsock" und ihrer Sockengröße an laufen@derwesten.de schicken, verlosen wir zwölf Paar. Einsendeschluss ist Montag, 23. Juli, 12 Uhr.

sh

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Sehr bequem, aber mäßig verarbeitet - Wrightsocks im Test
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2012-07-17 12:14
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