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StrongmanRun

Mike Pairan kämpft sich durch den Schlamm

17.03.2010 | 08:00 Uhr
Mike Pairan kämpft sich durch den Schlamm

Hagen. Schon zweimal hat sich Mike Pairan aus Hagen um einen Startplatz beim Fisherman’s Friend StrongmanRun beworben. Erfolglos. Beim dritten Anlauf hat es nun geklappt. Was ihn am 18. April erwarten wird? Er hat keine Ahnung. Er weiß nur: Es wird ein großer Spaß.

Mike Pairan ist viel unterwegs. „Ich arbeite im Außendienst, da heißt es immer nur ‚Rein ins Auto, raus aus dem Auto’. Da bin ich immer in Bewegung“, sagt der 47-Jährige. Doch das reicht nicht aus, um sich beim StrongmanRun in Weeze an den Start zu trauen.

Mike Pairan aus Hagen startet beim StrongmanRun in Weeze am 18. April 2010. Foto: Privat

Mike Pairans Aktivität beschränkt sich aber nicht nur aufs Ein- und Aussteigen. Der Hagener fährt semiprofessionell Snowboard und leidenschaftlich gerne Mountainbike. „Ich würde schon sagen, dass ich über eine gute sportliche Ausdauer verfüge“, sagt er. Sein Training hat er in Vorbereitung auf den StrongmanRun nicht umgestellt. „Ich fahre mit dem Mountainbike extreme Berge. Das ist gut für die Beinkraft. Einmal in der Woche steht außerdem Schwimmen auf dem Programm“, erzählt Pairan. Laufen hingegen ist nicht so sein Ding. „Das mache ich nur ab und zu und just for fun.“ Aber er sei gerne in der Natur. Eine gute Vorrausetzung für den StrongmanRun, bei dem einem Wasser, Schlamm, Heu und Erde in Mund, Nase und Ohren dringen.

Ein trockenes T-Shirt für Zwischendurch

Erschüttern kann den Hagener das alles nicht. Die Kleiderfrage hat er schon für sich geklärt. „Ich werde meine Laufkleidung anziehen“, sagt er. Wichtig sind in seinen Augen vor allem gute Schuhe, die einen auf den verschiedenen Untergründen nicht umknicken lassen. Ein weiteres Muss: Knieschoner und Handschuhe. Außerdem postiert er eine Begleitperson am Streckenrand, die ihm ein trockenes T-Shirt reichen kann. Sorgen macht er sich nur über die Temperaturen. „Wenn es so richtig kalt ist, dann kann das eisige Wasser schon an einem zehren“, sagt er.

Logo vom StrongmanRun 2010

27 Hindernisse auf zwei Runden a 9 Kilometer müssen die Teilnehmer überwinden. Neben Wassertümpel und Schlammgruben warten Sandberge, Kletternetze und Autoreifen auf die Läufer. 8000 Starter aus der ganzen Welt gehen an den Start. „Es ist schon toll, dass Läufer aller Nationen sich in Weeze treffen“, sagt Pairan. „Ganz objektiv betrachtet denke ich auch, dass ich unter die ersten 8000 Läufer komme“, sagt er und lacht.

Der Miteinander steht im Mittelpunkt

Mit seinen 100 Kilo auf 1,84 Metern sieht er sich als „kräftigen Kerl“. Doch ein besonderes Zeitziel hat er sich nicht vorgenommen. „Ankommen“ lautet die Devise. Bei so einer Veranstaltung stehen seiner Meinung nach ohnehin das Miteinander und die Kameradschaft im Mittelpunkt. „Wenn einer im Schlamm liegt, läuft man nicht einfach vorbei. Da hilft man“, findet Mike Pairan. Und wenn eine junge Frau hinter ihm den Berg nicht schaffe, würde er sie einfach mit hochziehen.

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Sina Heilmann

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Kommentare
20.04.2010
15:46
Mike Pairan kämpft sich durch den Schlamm
von Soulrunner | #4

Mensch da macht einer so einen auf Dicke Hose und kommt auch noch in die hagener Tageszeitung und jetzt das .... ich kann nicht mehr. Leute von der Presse... sucht euch bitte besser eure Pappenheimer aus. Es gab viele aus Hagen die durchgekommen sind egal wie... sie hätten einen bericht verdient und nicht so ein Typ hier der denkt er braucht nicht viel laufen weil es nicht so sein Ding ist. Ich kann euch sagen der SMR dieses Jahr war sehr lauflastig und extrem schwer. Er hätte es NIE geschafft.

PUSSY halt ^^

19.04.2010
16:05
Mike Pairan kämpft sich durch den Schlamm
von run baby run | #3

Juhuuuuuuu Mike......

Was ist los, wo warst Du - wir haben Dich vermisst...... .

13.04.2010
11:08
Mike Pairan kämpft sich durch den Schlamm
von run baby run | #2

Laufen hingegen ist nicht so sein Ding ..... wird ja auch beim Strongman nicht vorrausgesetzt.... .

Ein weiteres Muss: Knieschoner und Handschuhe. Außerdem postiert er eine Begleitperson am Streckenrand, die ihm ein trockenes T-Shirt reichen kann
Lieber Mike, dies ist der Strongman Run, aber für Euch haben die Veranstalter diesmal extra eine Pussy-lane eingerichtet, da kannst du dann um die Wasserstelle rumlaufen - dann brauchst du auch kein neues Shirt.... .

Wenn einer im Schlamm liegt, läuft man nicht einfach vorbei. Da hilft man“

Nochmal Mike - dies ist der Strongman, nicht der UNICEF Spendenlauf.........
Wir sehen uns dann (vielleicht) im Ziel

Viel Erfolg! (...und das mein ich ehrlich)

22.03.2010
10:02
Mike Pairan kämpft sich durch den Schlamm
von StefanDernbach | #1

Nur harte Männer kommen durch.

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