Marathon-Generalprobe: Mit Kultur und Kondition
16.04.2009 | 14:44 Uhr 2009-04-16T14:44:00+0200
Essen. Am 17. Mai werden Läufer, Walker oder Inliner das Revier in Bewegung setzen und beim 6. Karstadt-Marathon an den Start gehen. Knapp einen Monat vorher, am 19. April können die Sportler bereits ihre Kondition testen und rund um die Zeche Zollverein einen Trainingslauf absolvieren, wie Organisator Klaus Warneke erläutert.
Drei Fragen:
Weshalb gibt es eine Generalprobe für den Marathon?
Klaus Warneke: Die Idee ist, den Läufern in ihrer Trainingsvorbereitung einen besonderen, langen Lauf durch vergangene Industriekultur im Ruhrgebiet anzubieten. Mittlerweile ist es die dritte Lauf-Generalprobe mit gleichzeitigem Start an der Jahrhunderthalle Bochum und der Zeche Zollverein in Essen. Die Strecke verläuft abseits der öffentlichen Straßen über die ehemalige Erzbahn-Herne Wanner- und Zollvereintrasse. Eine Strecke ist ca. 17,2 km lang. Unterwegs wird es kleinere Verpflegungsstände geben.
Was erwartet die Teilnehmer bei dem Lauf?
Warneke: Eingeplant sind mit Blick auf die Kulturhauptstadt 2010 einige Aktionen während des Laufes oder bei der Begegnung der jeweiligen Laufgruppen. Der aktuelle Slogan „Kultur verbindet Essen" bringt es genau auf den Punkt. Weiterhin werden sogenannte Brems- und Zugläufer sowie begleitende Radfahrer die Laufgruppen in vorgebenen Geschwindigkeiten über die Strecke führen.
An wen richtet sich dieses Angebot?
Warneke: An diesem längsten Vorbereitungslauf in der Trainingsvorbereitung auf den Marathon können ambitionierte Läufer sowie auch verhaltene Läufer und Walker ihre individuelle Kondition abrufen. Dass der Lauf gern angenommen worden ist, zeigen Anfragen aus der Läuferszene, die sich nicht zum Marathon angemeldet haben, aber dennoch an diesem Lauf teilnehmen möchten.
0mitdiskutieren