Das aktuelle Wetter NRW 9°C
Laufen

I Want to Run - kurzweilige Unterhaltung für Läufer

05.11.2012 | 14:38 Uhr
I Want to Run - kurzweilige Unterhaltung für Läufer
Hiroko Okiyana war eine der Läuferinnen des Trans-Europalaufs 2009. Achim Michael Hasenberg filmte die Teilnehmer für seinen Dokumentarfilm "I Want to Run".

Essen.  Eigentlich geht es beim Trans-Europalauf nur um drei Dinge: essen, schlafen, laufen. Doch der Dokumentarfilm „I Want to Run“ sagt schon im Untertitel, dass es um mehr geht, um viel mehr: Es geht um das härteste Rennen der Welt.

Sie reden über blutende Füße, über Entzündungen in den Beinen, über das Schlafen auf dem kalten Terrassenboden als Vorbereitung auf die Strapazen und das tägliche Aufstehen um 4 Uhr morgens, um noch vor der Arbeit drei Stunden trainieren zu können. Sie reden über schier unmenschliche Strapazen und haben dabei ein Lächeln im Gesicht. Kein Zweifel: Ultraläufer sind Schmerz und Leid gewohnt. Doch es gibt auch etwas, dass auch sie an ihre Grenzen bringt: der längste Dauerlauf-Wettbewerb der Welt, der Trans-Europalauf.

4.500 Kilometer von Bari in Süditalien bis zum Nordkap in Norwegen. 64 Tage mit durchschnittlich 70 Kilometern pro Tag. Zu Fuß. Im Laufschritt. Das, was einfach unvorstellbar erscheint, hat Regisseur Achim Michael Hasenberg festgehalten. Für seinen  Film „I Want to Run – Das härteste Rennen der Welt“ begleitete er die Läuferinnen und Läufer beim Trans-Europalauf 2009.

Sechs Jahre Vorbereitung

Es sind die Einzelschicksale der Läufer, die sich Hasenberg aus den 67 Startern für seine Porträts ausgewählt hat. Robert Wimmer, der mit dem Ziel startet, das Rennen zu gewinnen. Joachim Hauser, der nicht nur mit 4.500 Kilometern kämpft, sondern auch mit seiner Krankheit. Er hat Multiple Sklerose. Hiroko Okiyana, die sechs Jahre lang für diese Abenteuer trainierte. Mit dabei sind auch Elke Streicher, die als eine der schnellsten Ultraläuferinnen der Welt bereits die TorTour de Ruhr, den längsten Nonstop-Lauf Deutschlands gewann, und Achim Heukemes, der einzige Profiläufer im Feld.

So unterschiedlich die Trans-Europaläufer sind, so ähnlich ist das, was sie alle durchleben auf ihrer Reise. Der Film zeigt, wie eng Freude und Leid im Extremsport beieinander liegen. Der Film zeigt auch, was den Laufsport nicht nur im Ultrabereich ausmacht: dass es an den Verpflegungsständen neben Essen und Trinken auch mal eine Umarmung gibt.

DerWesten verlost drei DVDs

Entstanden ist ein Dokumentarfilm, der beeindruckt und berührt und der vor allem für Läufer eine sehr kurzweilige Unterhaltung bietet. Leider schafft es der Film nicht, das entsprechende Verständnis für die Länge der Strecke und die durchquerten Länder zu vermitteln. Dafür entschädigt die DVD jedoch, da sie neben dem Film (89 Minuten) auch noch in einer Stunde Bonusmaterial – vom Videotagebuch bis zum Interview mit einer Ehefrau – zeigt.

DerWesten verlost drei DVDs von „I Want to Run“. Schicken Sie einfach Ihren Namen und Adresse per E-Mail mit dem Betreff: „I Want to Run“ an laufen@derwesten.de. Das Los entscheidet. Teilnahmeschluss ist Freitag, 9. November, 12 Uhr.

Sina Heilmann



Kommentare
12.11.2012
09:52
I Want to Run - kurzweilige Unterhaltung für Läufer
von MANFREDM | #1

Derartige Extrembelastungen sind gesundheitsschädlich.

Aus dem Ressort
Gutes Wetter, erhitzte Gemüter beim Innenhafenlauf
Laufen
Zeitnahe Ansetzung des Targobank Run ärgert die Organisatoren von Eintracht Duisburg. Ansonsten herrschte große Zufriedenheit über die eigene Veranstaltung.
Der Ruhrklippenlauf in Dortmund lässt Muskeln weinen
Laufen
Schon die Eckdaten müssen auf Lauf-Laien abschreckend wirken: Über 25 Kilometer und 480 Höhenmeter führt der Ruhrklippenlauf des Dortmunder Lauftreffs Bittermark jeden dritten Samstag im Monat. Wer die Strecke bewältigt hat, weiß, was die nackten Zahlen bedeuten: Schmerz und Stolz. Eine Reportage.
Ocklenburg siegt zum vierten Mal in Folge
Laufen
Essener von den Siemens Turbos ist beim Targobank Run durch die Duisburger Innenstadt einmal mehr nicht zu schlagen. Karsten Kruck vom ASV landet auf Platz zwei. Bei den Frauen schafft Sanaa Koubaa von Laufsport Bunert den Hattrick.
Duisburger Firmenlauf mit Seriensieger Ocklenburg
Laufsport
Zum neunten Mal steigt am Donnerstagabend der Targobank Run durch die Innenstadt. Mit 5584 Aktiven wird der Teilnehmerrekord geknackt. Bei den Frauen will Sanaa Koubaa den Siegeshattrick schaffen.
Neuer Teilnehmerrekord beim Duisburger Targobank-Run
Breitensport
Für den Firmenlauf gibt es diesmal 5584 Anmeldungen aus 281 Unternehmen, 188 davon aus Duisburg selbst. Thyssen-Krupp Steel Europe stellt diemsal das größte Team. Für die 557 Läufer und Mannschaftskapitän Kai Pilgermann ist dabei sein alles.
Umfrage
Welcher Klub kann Bayern München im Meisterschaftskampf gefährlich werden?

Welcher Klub kann Bayern München im Meisterschaftskampf gefährlich werden?

 
Fotos und Videos
12. Halderner Volkslauf
Bildgalerie
Laufsport
Triathlon in Löhnen
Bildgalerie
Wettkampf