Deutschlands längster Nonstop-Lauf
01.05.2008 | 17:59 Uhr 2008-05-01T17:59:00+0200Von der Mündung zur Quelle: An den Pfingsttagen laufen Extremsportler rund um den Hagener Jens Vieler 230 Kilometer entlang der Ruhr - und zwar Nonstop. Los geht es in Duisburg, dann quer durchs Revier bis ins Sauerland. Immer entlang des Ruhrtal-Radwegs.
Was im Sommer 2007 als fixe Idee begann, hat nicht nur in Läuferkreisen für Aufsehen gesorgt. Damals waren rund 20 Etappenläufer, Radbegleiter, Auto-Supporter und Helfer daran beteiligt, den Hohenlimburger Ultraläufer Jens Vieler auf den 230 Kilometern entlang der Ruhr, von der Quelle bei Winterberg bis zur Mündung in den Rhein bei Duisburg, zu begleiten. Nonstop wohlgemerkt!
Jens Vieler aus Hagen-Hohenlimburg ist begeisterter Marathon- und Ultra-Läufer.
Neben vielen 100 km-, 100 Meilen- und 24-Stunden-Läufen lief er 2006 den Deutschlandlauf von Rügen bis zur Schweizer Grenze – in 17 Tagen 1.200 Kilometer quer durch die Republik.
Weitere Stationen seiner Laufhistorie: Marathon des Sables (237 Kilometer durch die Sahara), Ultra Trail du Mont Blanc über 163 Kilometer und 9.000 Höhenmeter.
Im Jahr 2007 lief Vieler zum ersten Mal die gesamte Ruhr entlang, von Winterberg nach Duisburg. 2008 organisiert er die "TorTour de Ruhr" und läuft dabei seinen 100. Marathon/Ultramarathon.
Exakt 33 Stunden, 10 Minuten und 13 Sekunden dauerte das Laufabenteuer, das Vieler als wunderbaren Mix aus sportlicher Herausforderung, Natur und Ruhrgebietsgeschichte erlebte. Nach dem Lauf gingen zahlreiche Anfragen bei Vieler ein: Ultraläufer aus dem gesamten Bundesgebiet fragten an, ob es die "TorTour de Ruhr" nicht als offizielle Laufveranstaltung und Wettkampf geben könne.
Jens Vieler war begeistert und machte sich an die Umsetzung. "Was danach kam, hat mich schlichtweg überwältigt. Innerhalb kürzester Zeit war das Teilnehmerfeld ausgebucht." Wer zu Pfingsten an den Start gehe, zähle zum Besten, was die Ultralaufszene zu bieten habe: Trans-Europa-Läufer, 6-Tage-Läufer, Mitglieder des 24h-Lauf Nationalteams. "Aber im Grunde ihres Herzens Jedermänner und -frauen, und keine Profis, denn von der Ultralauferei kann in diesem Land so gut wie niemand leben", weiß Vieler.
Damit sich alle Beteiligten anschließend von den Strapazen erholen können, gibt es im Ziel Verpflegung und Schlafgelegenheiten. Die Lokation: Eine Bundeswehrkaserne in Winterberg, denn die komplette Crew passte an Pfingsten in kein Hotel und keine Pension hinein. Aber auf Feldbetten zu regenerieren gehöre zum Programm, schließlich - so Vieler - sei das Motto "TorTour de Ruhr" und nicht "Wir feiern Kindergeburtstag".
22:03
Hallo Jens,
alles Gute und immer genug Schmiere in den Kniegelenken!
Stephan +Laika &Ronja
17:21
Hallo zusammen,
ich bin zwar in diesem Jahr nur als Helfer dabei (letztes Jahr Begleitläufer letzte 42,5 km), aber auch bei mir steigt die Vorfreude täglich.
Das wird bestimmt ein klasse Event mit Potential zum Kultlauf!
Gruüe
Stefan
10:52
Danke euch beiden und Glückwunsch zur Wahnsinns Spendensumme, die ihr bei euerem Cross Luxemburg gesammelt habt!
Hut ab!
Viele Grüsse und vielleicht sehen wir uns am Start!?!
Jens
09:24
Hallo Jens,
viel Glück bei der Tour.
Grüße
Claudia und Thomas