Laserpointer ersetzen Luftpistole im Modernen Fünfkampf

Die Laserpistole zählt seit fünf Jahren zum Inventar der Modernen Fünfkämpfer. 2010 löste sie die Luftpistole ab. Die gilt als Waffe, der Multimedia-Pointer dagegen nicht.

Berlin.. "Das ist sicher, spektakulär und umweltfreundlich", lobte Weltverbandspräsident Klaus Schormann das neue Sportgerät.

Rund 2,5 Millionen Euro flossen in die Entwicklung des Projekts. Als "kindersicher" bezeichnete Schormann die Handhabung. Doch auch nach mehreren WM-Turnieren, der Olympia-Premiere 2012 in London und technischen Weiterentwicklungen hat die Laserpistole ihre Macken.

Wenn der Laserstrahl aus zehn Meter Entfernung ins Schwarze trifft und dennoch das grüne Licht auf der Anzeigentafel nicht aufleuchtet, dann ist der Ärger der Athleten verständlich. Da das Schießen mit dem Laufen zum Combined vereint ist, verringert eine lange Wartezeit am Schießstand die sportlichen Chancen erheblich.

Technische Pannen wie bei der WM im Berliner Olympiapark sind zwar nicht an der Tagesordnung, ganz ausschließen kann man sie aber nicht. Im Hintergrund rangeln zudem Hersteller aus verschiedenen Ländern um den Zuschlag für die Laser-Technologie.

Ob der Laserstrahl wirklich so umweltfreundlich ist, wird auch angezweifelt. Einige Hersteller sollen eine Power benutzen, die gesundheitsgefährdend sein kann.