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Kurzbahn-Weltcup: Siege für Steffen und Biedermann

20.10.2012 | 16:12 Uhr

Die Schwimmstars Britta Steffen und Paul Biedermann haben nach der großen Olympia-Enttäuschung von London einen gelungenen ersten Heim-Wettkampf hingelegt.

Berlin (SID) - Die Schwimmstars Britta Steffen und Paul Biedermann haben nach der großen Olympia-Enttäuschung von London einen gelungenen ersten Heim-Wettkampf hingelegt. Zum Auftakt des Kurzbahn-Weltcups in Berlin setzte sich zuerst der 26-Jährige Biedermann (Halle/Saale) über 400 m Freistil gegen die Konkurrenz durch, die allerdings nicht topbesetzt war. In 3:42,21 Minuten war der Weltrekordler zudem fast zwei Sekunden schneller als beim Weltcup in Moskau.

Nur wenige Minuten später unterstrich Biedermanns Freundin Britta Steffen ihre gute Frühform mit dem Sieg über 50 m Freistil (24,16). Für die Doppel-Olympiagewinnerin von 2008 war es bereits der siebte Einzelsieg bei der diesjährigen Weltcupsaison, die sie erstmals in ihrer Karriere komplett bestreitet. "Die Reiserei geht ganz schön an die Substanz", sagte Steffen, die das krankheitsbedingte Fehlen ihrer schwedischen Rivalin Therese Alshammar bedauerte: "Das ist total schade."

Biedermann gab derweil zu, noch mit "großen Trainingsdefiziten" an den Start gegangen zu sein: "Aber das kann man auf der Kurzbahn ganz gut kaschieren." Der Doppel-Weltmeister von 2009 freut sich auf Sonntag, wenn es über die halbe Distanz zum Duell gegen seinen französischen Rivalen Yannick Agnel kommt.

Der zweifache Olympiasieger von London verpasste über 100 m Freistil als Vierter (47,04) das Podest. Der Olympia-Vierte Steffen Deibler (Hamburg) kam bei seinem ersten Wettkampf nach den Sommerspielen mit der sechstbesten Zeit (48,47) ins Ziel.

Abseits des Beckens sorgte Frank Embacher, der Heimtrainer von Biedermann und bald auch von Steffen, für Wirbel. Der Hallenser setzte die Führung des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) aufgrund der ungeklärten Vertragssituation bei den Trainern unter Zeitdruck und kokettierte mit einem Abschied von ihm und seinen prominenten Schützlingen ins Ausland.

Sollte sein Ende des Jahres auslaufender Vertrag nicht spätestens bis zum 1. November verlängert werden, werde er künftig wohl im Ausland arbeiten, verriet der 48-Jährige. Weltrekordler Biedermann betonte, er würde seinem langjährigen Heimtrainer ohne Zögern ins Ausland folgen: "Da, wo mein Trainer ist, da bin auch ich."

sid

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