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Kuchenbecker kehrt als Spieler zur BBG zurück

05.05.2010 | 13:41 Uhr

Bottrop. Matthias Kuchenbecker kehrt als Spieler zur Bottroper Badminton-Gemeinschaft (BBG) zurück. Nach zwei Spielzeiten beim BVH Dorsten in der 2. Bundesliga Nord wird das BBG-Eigengewächs zukünftig wieder bei seinem Heimatverein in der Verbandsliga aufschlagen.

„Ich bin froh, dass es geklappt hat“, sagt Kuchenbecker. Bis zum Rückzug der BBG aus der 2. Bundesliga vor zwei Jahren hatte der 28-Jährige von klein auf für die Badminton-Gemeinschaft gespielt: bereits als 18-Jähriger in der 1. Bundesliga, später viele Jahre in der 2. Liga. Aufgrund der sportlichen Perspektive wechselte er 2008 nach Dorsten. Mit dem BVH erreichte er in der ersten Saison einen starken fünften Platz, in dieser Spielzeit stieg die Truppe als Siebter aus der zweithöchsten deutschen Spielklasse ab. In der Regionalliga soll die Mannschaft neu aufgebaut werden. Kuchenbecker hätte bleiben können, entschied sich jedoch gegen Dorsten.

Matthias Kuchenbecker. Foto: BBG.

Seine Spielstatistik im Einzel war mit 7:5 gewonnen Partien ordentlich – und so zeigten auch andere Clubs aus der 2. Bundesliga und Regionalliga Interesse. Doch schließlich zog es den gebürtigen Bottroper zurück in die Heimat. „Ich will dem Verein etwas zurückgeben“, sagt Kuchenbecker, der seit seinem Wechsel die Trainingsarbeit bei der BBG leitete und dadurch eng mit dem Club verbunden blieb.

Der 1. Vorsitzende der BBG, Michael Fischedick, freut sich über die Entscheidung: „Das ist ganz, ganz wichtig für uns, ein Bottroper Eigengewächs wieder daheim zu haben.“ Fischedick erhofft sich von Kuchenbecker „großen Schwung für den ganzen Verein“ - Schwung für die Talentförderung und Ausbildung, denn Kuchenbecker wird als sportlich Verantwortlicher weiter die Trainingsarbeit bei der BBG gestalten, aber auch Schwung für die Verbandsliga-Mannschaft. „Das untermauert unsere Ambitionen, in die Oberliga aufzusteigen“, formuliert Fischedick.

„Ich will den Verein aktiv nach vorne bringen“, sagt Kuchenbecker. „Das ist reizvoll für mich, eine neue Perspektive.“ Zusammen mit seinem Bruder Thomas, Christian Blankenstein, Yvonne Bytomski, Fabian Lange, Bianca Sandhövel und Ralf Schmidt will er den Oberliga-Aufstieg packen. Dahin gehöre die BBG „mit ihrer Bundesliga-Tradition“ einfach, meint Kuchenbecker. Und vielleicht klappt es mit der Oberliga auch schon früher. Die Badminton-Gemeinschaft hat einen Antrag gestellt. Falls noch ein Club aus den oberen Ligen sein Team zurückzieht, könnte die BBG eventuell direkt eine Spielklasse hochrücken.

Text: Tobias Döring, Teaserbild: Claudia Pauli

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