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Kroatiens Handballer holen Bronze bei der WM in Spanien

26.01.2013 | 20:56 Uhr
Kroatiens Handballer holen Bronze bei der WM in Spanien
Die Kroaten Duvnjak und Gojun bejubeln die Bronzemedaille ihrer Nationalmannschaft bei der Handball-WM in Spanien.

Barcelona.  Kroatien hat die Bronzemedaille bei der Handball-WM in Spanien gewonnen. Die Kroaten besiegten im Spiel um Platz drei am Samstagabend Slowenien mit 31:26. Zum dritten Mal holt damit eine kroatische Mannschaft den dritten Platz bei einer Weltmeisterschaft. Duvnjak und Cupic glänzen mit je acht Toren.

Kroatiens Handballer haben bei der WM in Spanien die Bronzemedaille gewonnen. Angeführt vom überragenden Hamburger Domagoj Duvnjak bezwang der Olympia-Dritte am Samstag in Barcelona im "kleinen Finale" Slowenien mit 31:26 (14:13). Damit sicherte sich Kroatien nach EM und Olympia 2012 zum dritten Mal in Serie Bronze.

Vor rund 10 000 im Palau Sant Jordi glänzte neben dem achtfachen Torschützen Duvnjak Rechtsaußen Ivan Cupic mit acht Toren. Cupic schied kurz vor Schluss mit einer Schulterverletzung aus. Slowenien verlor Marko Bezjak in der 41. Minute durch Rot wegen groben Foulspiels.

Handball-WM
Spanien und Dänemark stehen im Finale der Handball-WM

Dänemark und Gastgeber Spanien spielen um den Titel Handball-Weltmeisterschaft. Die Spanier bezwangen Slowenien mit 26:22 bezwungen, Dänemark schlug Kroatien unerwartet deutlich mit 30:24. Das Endspiel steigt am Sonntag, Slowenien und Kroatien spielen den dritten Platz am Samstag aus.

Das Finale bestreiten an diesem Sonntag (17.15 Uhr) Gastgeber Spanien und Europameister Dänemark. Die deutsche Mannschaft hatte nach einer Niederlage im Viertelfinale gegen Spanien den fünften Platz belegt.

Koratien zieht nach der Halbzeit davon

Kroatien und Slowenien boten sich eine Halbzeit lang ein Duell auf Augenhöhe. Kroatien verschaffte sich beim 6:4 (11.) erstmals einen Zwei-Tore-Vorsprung, den Slowenien jedoch immer wieder wettmachte. Nach dem Wiederanpfiff sorgte Kroatien für die Vorentscheidung. Mit sieben Treffern in Serie setzte sich der Olympia-Dritte auf 21:14 (38.) ab und gewann sicher. (dpa)



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