Kommentar: Einige Stürze waren der blanke Horror
18.02.2010 | 12:20 Uhr 2010-02-18T12:20:00+0100
Vancouver.Sie stürzten gleich nach dem Start, sie stürzten beim Zielsprung, sie standen sofort wieder auf und sie bleiben länger liegen. Es handelte sich um die besten Ski-Rennfahrerinnen der Welt. Doch die olympische Damen-Abfahrt überforderte auch sie.
Der Wettbewerb im kanadischen Whistler überschritt selbst für diese Elite die Grenze des Machbaren. Einige der bösen Abflüge waren der blanke Horror. Fünf Tage nach der Tragödie auf der Rodelbahn stellte sich schon wieder die fatale Frage, warum es bei Olympia immer schneller und spektakulärer zugehen muss. Das Großereignis im Zeichen der fünf Ringe befindet sich auf einem fatalen Irrweg, wenn ein alpiner Wettbewerb sogar für die Besten kaum noch zu bewältigen ist. Es kommt einem totalen Missverständnis gleich, wenn sich die Königsdisziplin über die Zahl der Ausfälle definiert. Daran ist wenig Königliches.
Dass am Ende die Nummer 1 der letzten Winter doch wieder oben stand, ändert da wenig. Lindsey Vonn durfte im Zielraum abwechselnd in die Kameras winken und dann wieder die Hände vor das Gesicht schlagen - so schnell schieden die Konkurrentinnen aus. Derweil wurde der Druck für die Teilnehmerinnen, die noch auf ihren Start warten mussten, immer größer. Eine Nervenprobe bereits vor dem eigentlichen Härtetest. Maria Riesch wird es bestätigen können. Aber sie beklagte sich nicht.

19:24
@ 10 maped:
Ich tu mir die Arbeitswelt schon lange nicht mehr an. Mit H4 lebt man doch viel gesünder ;)
18:02
da reden wieder dummschwätzer die noch nie selbst gefahren sind
17:21
Dies Abfahrt war eine totale Frechheit. Viel zu schwer für die Damen.
16:15
Evel Knievel, so höhren sich zufriedene Mitarbeiter an.
15:54
@ 8:
Hat einer der Athleten mal einen normalen Arbeitstag überlebt??
.
15:50
Hier kommentieren wieder Leute die genau wissen worüber sie falsen....
Unter anderem ist Anja Pärson, eine der besten Skiläuferinnen überhaupt, ausgeschieden. Wenn diese Frau nicht den Berg herunterkommt, wie mag es dann erst anderen ergehen. Hat einer der werten Kommentatoren, die nach immer mehr Nervenkitzel schreien, schon mal am Start auf der Streif gestanden oder einen Marathlauf überlebt?
15:33
Man kann auch die Olympiastrecke wie schon vom Experten Wasmeier angeführt langsamer und nicht so Risikoreich fahren. Aber dann gewinnt man auch keine Medaille. Somit Entscheidung des Athleten. Und für sein können ist jeder selbst verantwortlich.
Ich mach ja auch keinen Marathon kürzer oder weniger schwer weil einige dann im Ziel total fertigsind. Dann halt langsamer ohne Medaille.
14:47
Für Olympia muss es halt immer die anspruchvollste und spektakulärste Strecke sein, das ist halt der Anspruch der Veranstalter. Klar waren die Stürze nicht schön anzusehen, aber das ist eben das Berufsrisiko eines Athlethen wenn er diesen Sport betreibt.
13:57
@ #3, kann #4 nur zustimmen was Ihren Beitrag angeht ( und den Popillen oder meinten Sie damit Zäpfchen ? *G* )
Man kann ja einen anspruchsvollen Kurs bauen, der dennoch kein Himmelfahrtskommando sein muss. Irgendwo sollte es eine Grenze geben und ein spannendes Rennen wo alle ( oder zu mindestens die meisten ) heil unten ankommen ist sicherlich sehenswerter als so eine Veranstaltung...
13:35
# Der Fragende
Popillen???
Ihr Beitrag ist echt für´n Ar......