Kommentar: Die falschen Berater
15.02.2010 | 21:23 Uhr 2010-02-15T21:23:00+0100
Essen.Wenn Komiker-Legende Heinz Erhardt „Noch ein Gedicht“ ankündigte, war ein Brüller zu erwarten. Claudia Pechsteins Variante „Noch ein Gericht” in ihrem verzweifelten Kampf um ihre Olympia-Teilnahme ist dagegen eher zum Heulen.
Unabhängig von der Bewertung ihres komplizierten Doping-Falles, der Gutachter und Rechtsexperten spaltet, verstärkt sich mit jedem weiteren juristischen Klimmzug der Eindruck, dass sich hier eine Athletin hoffnungslos verrannt hat. Pechsteins Realitätsverlust wird durch nichts so deutlich wie durch ihre Einschätzung, sie könne dem deutschen Eisschnelllauf-Team in Vancouver helfen.
Pechsteins Berater hat keim Mitgefühl verdient
Man benötigt nicht viel Phantasie, um sich vorzustellen, dass ihre früheren Teamkameraden das Thema Pechstein noch mehr leid sind als die Öffentlichkeit. Nur mal angenommen, die fünfmalige Olympiasiegerin würde sich ihr Startrecht tatsächlich in letzter Minute noch erstreiten: Ein möglicher Medaillengewinn des deutschen Teams würde immer unter dem Vorbehalt einer späteren Aberkennung stehen.
Gleichwohl: Verzweifelte Menschen, die nicht mehr wissen, was sie tun, haben Mitgefühl verdient. Nicht aber Pechsteins Berater, die ihre Mandantin ins offene Messer laufen lassen ...

12:06
Frau Pechstein, könnte uns allen sehr helfen, wenn sie uns nicht mehr nerven würde.
Und in Kanada will sie bestimmt auch kein Mensch sehen und schon gar nicht unsere Olympia-Mannschaft.
10:21
Was soll sie denn tun? Sobald sie aufgibt, wird die Journaille schreiben seht ihr nun bekennt sie sich schuldig.
Schreiberlinge brauchen Helden und Täter, die Wahrheit interessiert sie nicht.
07:31
Herr Daum lässt grüssen.