Das aktuelle Wetter NRW 15°C
Fotostrecke

Klopperei in Köln

14.06.2009 | 17:21 Uhr
11 000 Zuschauer freuten sich beim "Ultimate Fighting" in Köln, wenn Blut floss und Köpfe getreten wurden. Die kommerzielle US-Kampfserie will künftig auch in Mitteleuropa Geld verdienen.
11 000 Zuschauer freuten sich beim "Ultimate Fighting" in Köln, wenn Blut floss und Köpfe getreten wurden. Die kommerzielle US-Kampfserie will künftig auch in Mitteleuropa Geld verdienen.

Am Samstag stieg in Köln die Deutschland-Premiere der martialischen Kampfsportart "Ultimate Fighting".

11 000 Zuschauer freuten sich beim "Ultimate Fighting" in Köln, wenn Blut floss und Köpfe getreten wurden. Die kommerzielle US-Kampfserie will künftig auch in Mitteleuropa Geld verdienen.

DerWesten

Empfehlen
Neueste Fotostrecken aus dem Ressort
Pfingst-Renntag
Bildgalerie
PFERDERENNEN
Tolle Spiele bei den Finalspielen im Bremenstadion
Bildgalerie
Spax Cup 2012 Montag
Vfl bezwingt Sölfingen
Bildgalerie
Handball Relegation
Populärste Fotostrecken aus dem Portal
Musik und Sonne pur
Bildgalerie
Moers Festival
Rock Hard in Gelsenkirchen
Bildgalerie
Festival
Wave Gotik Treffen 2012
Bildgalerie
Kulturfestival
ESC-Siegerin Loreen
Bildgalerie
Fotostrecke
Neueste Fotostrecken aus dem Portal
Oldtimer-Treffen
Bildgalerie
SPEKTAKEL
Auftakt zur heißen Kirmesphase in Gevelsberg
Bildgalerie
Hammerschmiedfete
Freibadsaison in Schwelm eröffnet
Bildgalerie
Schwelmebad
Eine echte Gaudi
Bildgalerie
Schützenfest
Facebook
 
Kommentare
17.06.2009
21:58
Klopperei in Köln
von JohnRebeaux | #18

#16 Fragend
.... sollte des Wortes mächtig sein... (Zitatende)

Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen. Jemand, der es schafft, in einem relativ kurzen Beitrag Rechtschreib-, Grammatik- und Zeichensetzungsfehler zu produzieren, sollte mir nicht fehlende Deutschkenntnisse vorwerfen. (Ultimaid habe ich ironischerweise mit Absicht so geschrieben!)
Sollten Sie aber die inhaltliche Substanz meines Beitrags meinen, ist das zwar Ihr gutes Recht, beeinflusst meine Meinung aber in keinster Weise!
.... Blutbäder.... , gibt es in der Form nicht . (Zitatende) Sorry, haben Sie sich die Fotos noch nicht angeschaut? Sind das Fälschungen? Baden die Jungs in Himbeersaft? Ist das nicht real?
Sie müsse doch zugeben, dass Ihr Erklärungsversuch ziemlich naiv ist! Und... kommen Sie mir jetzt nicht mit dem Spruch: Wer kein Blut sehen kann... Das wäre zu billig.
Ich hoffe wirklich, dass es hierbei, trotz gutem Regelwerk, nicht irgendwann den ersten Toten gibt.
Aber dann wird wohl auch ganz schnell wieder der Blick auf andere Sportarten gerichtet.

#17 DerBoxrebo
Eine sachliche und ausgewogene Erörterung, mit der Ablehner wie Zustimmer eigentlich leben können.

17.06.2009
16:16
Klopperei in Köln
von DerBoxreBo | #17

Nach den ersten Kommentaren wollte ich „Willkommen im Einundzwanzigsten Jahrhundert“ rufen. Aber so einfach ist es dann wohl doch nicht. Wir erfahren an jeder Stelle unseres täglichen Lebens die Macht der Medien und der Massen. Vorweg jeder Vergleich hinkt. Beim Thema Radsport fallen mir Begriffe wie: gnadenloser Kampf gegen sich und die Uhr, körperliche und mentale Belastungen im Grenzbereich, Großereignis der Medien und nicht zu letzt auch die totale Vermarktung ein. Ich denke, mit diesen Bildern im Kopf bin ich nicht allein.
Erkennt noch jemand Parallelen zur UFC Veranstaltung in Köln?
Dass die Veranstaltung ab 18 Jahren freigegeben wurde, ist aus meiner Sicht richtig. Warum dieses aber erst nach einer Gerichtsverhandlung erfolgt ist und nicht gleich bei der Planung durch den Veranstalter, ist eigentlich offensichtlich. Das Projekt muss Gewinn erzielen und Jugendliche sind auch zahlende Kunden. So die Sicht der Veranstalter. Und die ungewollte Aufmerksamkeit der Medien war zumindest eine kostenlose PR Aktion. Die Ausfälle bei den Ticketverkäufen an Kids unter 18 Jahren waren somit zu verschmerzen.
Ab wie viel Jahren darf man eigentlich auf eine Erotikmesse? Was ist mit dem Verkaufsverbot von Alkohol an Jugendliche?
Sind wirklich 80% aller UFC Kämpfer in den USA Akademiker?
Also ich persönlich kenne auch Hochschulabsolventen die Boxen. Zu dieser Gruppe von boxenden Anwälten, Ärzten, Lehrern, Diplom-Sportlehrern, Ingenieure u.a. gehöre auch ich. Aber einen Anteil von 80% an Akademikern in den Kontaktsportarten halte ich für überdurchschnittlich hoch. Da fehlen dann die Selbstständigen, Auszubildende, Studenten, Facharbeiter und Angestellte.
Ist ein Kampf im Käfig eine Vorstufe der Gladiatorenkämpfe? Nein, ich hoffe nicht. Aber hier werden die Medien und die Massen die Richtung vorgeben. Ist dieser Kampf im Käfig eine Verherrlichung von Gewalt? Nein. Der besiegte Gegner wird nicht gedemütigt. Es gibt keinen Applaus oder Zusatzpunkte für besonders brutale Aktionen. Fairness, Achtung und Respekt vor dem Unterlegenen gibt es auch im Käfig. Ringrichter und Regelwerk sind vorhanden. Genau so wie Platzwunden, Prellungen und Knochenbrüche.
Oben schrieb jemand etwas in der Art, dass Kampfsportler ausgeglichen sind. Der Eindruck kann täuschen. Hier handelt es sich um einen niedrigen Ruhepuls und die Eigenschaft der Selbstbeherrschung. Diese braucht es zwangsläufig um unter dem Eindruck von Adrenalin, dem Geschmack von Blut und Schmerzen die Selbstkontrolle nicht zu verlieren. Das ist der Augenblick, wo der Kampf im Kopf gewonnen oder verloren wird. Körperlich gewinnt man den Kampf vor dem eigentlichen Kampf im jahrelangen Training. Niemals nur im Ring.
Es sind, glaube ich, mindestens zwei Eigenschaften, welche mitverantwortlich sind für ein friedliches und zivilisiertes Miteinander. Sicherheit (Selbstsicherheit) und Verantwortung (Rücksichtnahme). Eigenschaften, die jeder von uns im Boxring, auf der Judomatte, bei Gewichtheben und Bodenturnen, also im Sport allgemein lernen kann. Wer kann auf den Fotos oben unter dem Blut und den Schmerzen noch Sicherheit und Verantwortung erkennen?
Ganz ohne Frage hat mich persönlich der Kampfsport geprägt. Auch in meinem Berufsleben und dem Umgang mit den Mitmenschen.
Was mich am UFC stört? Der Zahnschutz! Genau wie beim Boxen. Ein bisschen Schwanger gibt es nicht. Kopfschutz auf oder Zahnschutz raus. Auch beim Boxen. Dann würde es weniger dramatische Platzwunden geben. Die Sauerei im Ring wäre viel kleiner. Wenn man unabsichtlich mit den Köpfen aneinander schlägt, sind die Folgen auch geringer. Die Schlagwirkung könnte aber immer noch einen K.O. sein. In diesem Sinne: hau drauf.

17.06.2009
07:56
Klopperei in Köln
von Fragend | #16

@14 JohnRebeaux

Wer auf hohem Niveau kritisieren möchte, sollte des Wortes mächtig sein. Auch nur mal so zum Nachdenken.

Zum Thema:

Das ganze sieht schlimmer aus als es ist. Wer sch Kämpfe bereits angesehen hat (TV oder Real) weiß, dass es hart aber fair zur Sache geht. Blutbäder wie sie immer wieder gerne von subjektive und engstirnigen Newsbeiträgen gezeigt werden, gibt es in der Form nicht. Sobald ein Verletzungsrisiko bzw. eine Gefahr einer schweren Verletzung beseteht oder diese eingetroffen ist, wird der Kampf unverzüglich abgebrochen. Dies ist beispielsweise im Boxen nicht der Fall. Dort wird mit klaffenden Wunden an Augen, Mund, Nase, gebrochenen Kiefern, Nasen, Knochen einfach weiter geboxt. Ihr solltet evtl allesamt mal über diese Verhältnismäßigkeiten nachdenken, bevor ihr einen Sport verurteilt, der nach außen viel schlimmer wirkt. In den Grundfesten und vorallem in der Ausübung, ist dieser Sport ungefährlicher als so mancher andere Sport.

16.06.2009
18:48
Klopperei in Köln
von Wirwollendochnurspielen | #15

Nachdem ich mir die Bilder in Ruhe angesehen habe, kann ich #10 Michael2008 zum Teil bestätigen. Ich glaube nämlich, auf Bild 29 Herrn Dr. phil Hartmut de Generiert erkannt zu haben ;-)))

Aber ernsthaft: man könnte sich fast die Faszination einiger Befürworter dieser Randspielerei mit der möglicherweise homoerotischen Strahlkraft der Bilder erklären.
Unter dem Hauptthema Love me Tender, Pride of creation könnte mann einige Fotos folgenden Themen unterordnen:
Balz - Tanz des Cro- Magnon : ( 5 und 10)
Vorspiel: (12,13,15 )
Erweiterung des Kamasutras: ( 3 und 11 )
Innigste Verschmelzung,incl.Blutsbrüderschaft (7 bis 9)
Nachspiel: Rest

16.06.2009
17:58
Klopperei in Köln
von JohnRebeaux | #14

#10 Michael2008
Zitat: 80 % der Ultimaid Fighter haben einen Hochschulschulabschluss. Sind wohl alles Mediziner, was? Schließen Sie das eigentlich aus der intelligenten Gesichtsphysiognomie der Ultimaids?
Klar, und Ihre Oma ist die Königin von Saba. (Verwandtschaftsgrad entspräche chronologisch in etwa Ihrer Geisteshaltung).
Es ist ja auch äußerst erstrebenswert, sich nach abgeschlossenem Hochschulstudium die Fresse polieren zu lassen. Achtung: Satire: Wenn da mal nicht Parallelen zu studentischen Verbindungskämfen gezogen werden können.
Aber erzählen Sie das doch besser Ihrem Friseur, der nimmt Ihnen Ihren Müll vielleicht aus Freundlichkeit ab.
Denn, nur mal so zum Nachdenken:
INTELLIGENZ und dieser brutale, überflüssige Zeitvertreib für Prolls und das Prekariat schließen sich absolut - aber so was von - aus. :-)

15.06.2009
12:11
Klopperei in Köln
von RoC | #13

ich verstehe nicht wie man beim boxen die leute immer wieder hochholt und auszählt nach einem k.o.
sollte da nicht wie auch hier schluss sein ?

hier wird speziell auch der kampf am boden trainiert. von daher sieht das für außenstehende härter aus als es ist.
schade dass nur geschimpft wird und nicht informiert.
schlechte leistung von der presse.
lest alle bitte den beitrag vom Herb.

15.06.2009
11:40
Klopperei in Köln
von Geschockt | #12

Also mir wird schlecht wenn ich diese Bilder anschaue! Ich habe dieses grade schon bereut und kann nicht verstehen wie Menschen sich dieses antun können! Egal ob als Zuschauer oder !!Sportler!!

15.06.2009
11:17
Klopperei in Köln
von Der Beobachter | #11

Unsachliche & unqualifizierte Berichterstattung auf rein subjektiver Basis stellen hier einen Sport an den Pranger der in seiner Form gar nicht mehr existiert. In Fernsehbeiträgen werden noch immer Aufnahmen von vor 10 Jahren gezeigt, als dieser Sport wirklich noch zu brutal war. Ein UFC-Fight kann im Gegensatz zum Boxen, Teakwondo, Karate, Kickboxen, Muay-Thai oder K1 sogar ohne einen einzigen Treffer zu Ende gehen. Boxkämpfe bei denen einem Arthur Abraham mehrfach der Kiefer gebrochen wurde, werden hingegen bejubelt. Sicherlich entspricht der Großteil des Publikums einem gewissen Klischee. Dennoch sollte man sachlich bleiben und auch mal über das Regelwerk etc. berichten.

15.06.2009
11:06
Klopperei in Köln
von Michael2008 | #10

Es ist immer wieser erfrischend so viel Müll von Ahnungslosen zu lesen.
Kampfsportler sind sehr ausgeglichen Menschen, die ausserhalb des Rings keine Gewalt anwenden und in Konfliktsituationen immer versuchen deeskalierend auf den Angreifen einzureden.
80 % der Ultimate Fighter der USA haben einen Hochschulabschluß.
Nur so zum Nachdenken !

15.06.2009
10:40
Klopperei in Köln
von trelane | #9

Grade mal gute 1500 Jahre ist es her ( verbot durch Kaiser Honorius - 393 - 423 a.D. , letzte Tierhatz 523 a.D ), dass der letzte Gladiator sein Leben bei seinem Sport aushauchte um zu belustigen und kurzweil zu sorgen. Davon sind wir soweit nicht entfernt - auch in unserer Zeit wird es genügend psychisch gestörte Typen geben, die für Geld gerne in die Arena steigen um einem dekadentem Publikum Brot und Spiele zu geben! Bis zum bitterem Ende. ? Tod unter dem geiferndem Jubel des geistig degenerierten Pöbels, der dabei den Ultimativen Kick sucht.? ? Und wenn es bei der Champagner schlürfenden Prommi Liga , wie beim Boxen - (ist das eigentlich auch Sport? - letztendlich geht es dabei auch nur um das Fressepolieren unter Anleitung), Mode wird -, dabei sich ein Stelldichein zu geben , werden auch die Medien auf den Zug der Kritiklosogkeit springen.

Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/388249/create

Aus dem Ressort
Wettskandal - Razzia im italienischen EM-Trainingslager
Wettskandal
Kurz vor der EM hat der italienische Wettskandal auch die Squadra Azzurra erreicht. Bei einer Razzia im Trainingslager der Nationalmannschaft durchsuchte die Polizei am Montagmorgen das Zimmer von Abwehrspieler Domenico Criscito. Er darf nun nicht mit zur EM fahren.
Bochumer Tennis-Ass Pfizenmaier überrascht bei French Open
Tennis
Die Bochumerin Dinah Pfizenmaier schwebt derzeit auf Tennis-Wolke sieben. Das erste Mal French Open, gleich das erste Mal gewonnen und jetzt wartet auch noch die Weltranglisten-Erste Viktoria Asarenka auf die 20-Jährige. "Das ist unglaublich." Vielmehr kann Pfizenmaier derzeit nicht sagen.