Kaum Hilfe für Rot-Weiss Essen
02.06.2010 | 17:50 Uhr 2010-06-02T17:50:00+0200
Essen.Regionalligist Rot-Weiss Essen droht der Lizenzentzug. Ein ähnliches Rettungsszenario wie beim Zweitligisten Arminia Bielefeld scheint unrealistisch. Vom RWE-Konzern kommen immerhin 400.000 Euro.
Wenn Rot-Weiss Essen doch nur einen Gerry Weber in der Hinterhand hätte, dann könnten sich alle Probleme plötzlich in Luft auflösen, mögen manche denken. Doch wäre es wohl ein Trugschluss zu behaupten, der Klub stünde im Vergleich zu Arminia Bielefeld bei den im Umfeld beheimateten Wirtschaftsunternehmen ohne Sympathien da.
Schon gar nicht beim RWE-Konzern, der dem Viertligisten „in den vergangenen zehn Jahren acht Millionen Euro Unterstützung“ hat zukommen lassen, erinnert Volker Heck, Leiter der RWE-Konzernkommunikation. Um die Aussichten zu verbessern, den DFB-Lizenzentscheid am Freitag schadlos zu überstehen, „wurden weitere Sponsoringverträge über 400.000 Euro abgeschlossen“, berichtet Heck. Rund zwei Millionen Euro sollen den Rot-Weissen aber noch fehlen, um grünes Licht für die neue Regionalliga-Saison zu erhalten.
Die Vereinsverantwortlichen haben einige ihrer Kredite längst verspielt. „Es ist ein Fass ohne Boden“, verweist Heck auf beträchtliche Summen, die der Verein an der Hafenstraße schon verschlungen hat. Die Tatsache, dass einige Spieler bis zum Ablauf der Vertragslaufzeit bis zu 5000 Euro monatlich und damit mindestens 2000 Euro mehr als andere Viertliga-Akteure kassieren, verdeutlicht den unverhältnismäßigen Rahmen, in dem sich der klamme Klub bewegt.
Kaum verwunderlich also, dass andere Unternehmen abwinken, wenn Rot-Weiss Hilfe benötigt. Auch Evonik, Hauptsponsor des Bundesligisten Borussia Dortmund, will dem Essener Traditionsverein keine Finanzspritze mehr verpassen.
Es gab Zeiten, als dies anders war. „Vorgängergesellschaften von Evonik sowie Evonik Industries haben in den vergangenen Jahren mit Millionenbeträgen Rot-Weiss Essen unterstützt. Dieses Sponsoring-Engagement ist für uns leider wenig erfolgreich verlaufen“, teilte der Konzern auf Anfrage von DerWesten mit. Als Ursachen führt Evonik „die sportliche Talfahrt sowie die Querelen in der Vereinsführung“ an. „Vor dem Hintergrund dieser Erfahrungen sowie der grundsätzlichen Neuausrichtung unseres Sponsorings und der immer noch angespannten volkswirtschaftlichen Entwicklung“ wolle man Rot-Weiss Essen „keine weiteren Finanzmittel zur Verfügung stellen.“
Auch andere Konzerne wie das Logistikunternehmen Schenker oder das Wirtschaftsunternehmen Noweda erteilten eine Absage und wollen keine Hilfe leisten.

16:21
Euch wird allen was fehlen ihr wisst es nur noch nicht!
10:12
Und da dachte ich mein WSV wäre schon ein übelgeführter Verein!
Allen Rivalitäten zum Trotz hoffe ich auf ein Weiterleben der RWE.
Aber leider haben (wie bei uns) zu viele Stümper den Verein runtergerissen.
Viel Glück.....
07:20
Mein Gott.
Es geht hier nur um Fussball.
Habt ihr keine größeren Probleme.
Wenn man nicht mit Geld umgehen kann, ist man irgendwann Pleite.
Das ist so im Leben.
Es gibt schlimmeres als ein Bankrotter Fußballclub.
05:00
Dieser Verein ist am Ende.Er merkt es nur nicht.
23:54
Man überlege bspw. Gladbach würde den Bach runter gehen. Es wäre für mich ebenfalls sehr traurig.
Ja, darf ich gar nicht dran denken. Ich wäre auch wahnsinnig traurig und ein Stück weit betroffen... *grins*
23:54
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23:27
Bei aller Rivalität unter den Ruhrpottclubs.
Es ist m.E. sehr traurig, sich über den möglichen Untergang eines Traditonsvereins zu freuen.
Egal ob als Schalker, Oberhausener, Dortmunder, Gladbacher, ....
Wir sind eine Region - wir sind der Ruhrpott !!!
Man überlege bspw. Gladbach würde den Bach runter gehen. Es wäre für mich ebenfalls sehr traurig.
Also: Denkt mal darüber nach, was ihr aus Schadenfreude schreibt. Warum gibt es diese Rivalität? Weil sie gewachsen ist und uns mit Sicherheit fehlen würde.
Wollt ihr lieber Hoffenheim oder Ingolstadt ?
23:10
schade,
ich hab rwe gelernt als kleiner junge auf den schultern meines vaters, bin durch die tunnel unter der gegengraden raus und hab gehört was rwe war, ist und sein wird, hab mit vater die stadien besucht, die die amöben und einzeller aus den kurven noch nicht mal vom namen her kennen, war als kleiner dabei, als ungeheuer und mill, ente und asbachnobbi die fussballwelt bestimmt haben... schade rwe, ich steh immer noch zu euch!!! auchwennichdieseitengewechselthab, nur der RWE, adiole und forza ruhrpott!!!
21:47
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21:28
@ vangas.....,wie sagte schon unser Altkanzler Helmut Schmidt: Wer Visionen hat,der sollte zum Arzt gehen.Die Unternehmen in Essen haben den Papp auf,das Millionen und aber Millionen verpulvert wurden.In Essen könnte kein Scheich der Welt etwas bewirken.Warum?Weil Essen im Fußballsport tiefste Provinz war und ist.Leider ist den Fanatikern die Sicht auf die Realität versperrt.
Man hatte das Geld und die Chance,was kam dabei heraus?Die Insolvenz zum 30.06.2010 !