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Karabatic muss auf Comeback warten

01.11.2012 | 22:55 Uhr

Der ehemalige Welthandballer Karabatic muss auf sein Comeback warten. Der unter Betrugsverdacht stehende Handballer wurde nicht bei der EM-Qualifikation gegen Litauen aufgeboten.

Rouen (SID) - Der ehemalige Welthandballer Nikola Karabatic muss auf sein Comeback warten. Der unter Betrugsverdacht stehende Olympiasieger wurde von Nationaltrainer Claude Onesta nicht im EM-Qualifikationsspiel gegen Litauen (27:18) am Donnerstagabend in Rouen aufgeboten. Möglicherweise wird Karabatic aber am Sonntag beim Qualifikationsspiel in der Türkei auf das Handballfeld zurückkehren.

Onesta hatte vor der Begegnung gegen Litauen offen gelassen, ob Karabatic spielen wird. Der Rückraumstar war am Dienstag von Onesta trotz des bestehenden Manipulationsverdachts in das Aufgebot der Equipe Tricolore berufen worden.

Dem Ex-Kieler, der am Dienstag wieder in den Kader seines Klubs Montpellier HB aufgenommen worden war, droht wie sechs aktuellen und ehemaligen Akteuren des Vereins weiterhin eine Anklage wegen Betrugs. Nach wie vor besteht der Verdacht, dass die Spieler ein Auswärtsspiel manipuliert haben, um mit selbst oder durch Angehörige platzierte Wetten auf einen Halbzeitrückstand Geld zu kassieren. Den Vorwurf der Manipulation bestreiten sie vehement.

Statt eines durchschnittlichen Einsatzes von 5000 Euro waren am 12. Mai beim abstiegsgefährdeten Klub Cesson Rennes über 80.000 Euro auf das Spiel gesetzt und damit Gewinne von knapp 300.000 Euro gemacht worden. Nikola Karabatic hatte in besagtem Spiel wie einige seiner Teamkollegen verletzungsbedingt gefehlt.

sid

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