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Eishockey

Kampfstarke Roosters bezwingen Straubing

31.10.2012 | 23:14 Uhr
Kampfstarke Roosters bezwingen Straubing
Der „Goldene Oktober" klang für die Roosters mit dem dritten Sieg in Folge aus.Foto: imago

Straubing.  Der „Goldene Oktober" klang für die Roosters mit dem dritten Sieg in Folge aus. Auch in Straubing bestätigte die Mannschaft mit einem 3:2-Sieg in eindrucksvoller Weise ihr aktuelles Leistungshoch.

Wenn es einmal läuft, dann steckt man auch Nackenschläge weg. Im Laufe des zweiten Drittels mussten die Verteidiger Dieter Orendorz und Derek Peltier verletzungsbedingt passen, und Colin Danielsmeier ging dreimal zur Behandlung in die Kabine und kehrte stets wieder zurück auf das Eis. Die Moral der Sauerländer ist derzeit absolut vorbildlich, und sie wird belohnt.

Straubing zunächst spielbestimmend

Am Pulverturm waren zunächst die Gastgeber die spielbestimmende Mannschaft. Sie schlugen ein hohes Tempo an und setzten die Sauerländer mächtig unter Druck. Dass es bis zur ersten Pause nichts Zählbares gab, lag vor allem an einem Mann: Roosters-Keeper Sébastien Caron . Er ließ die Tigers serienweise verzweifeln und verhinderte die Führung. Die Gäste kämpfen wie gewohnt untadelig, und auf die wahrlich nicht unterbeschäftigte Abwehr war Verlass. Aber nach vorn ging ziemlich wenig, in aller Regel wurden die Angriffsversuche gestoppt, ehe es gefährlich werden konnte. Auch in Überzahl, als  Germyn in der Kühlbox saß (15.), gab es keine wirklich gute Aktion. Erst danach wurden die Roosters etwas munterer, und Danielsmeier, Hock sowie  Giuliano verschafften auch Bacashihua im Straubinger Tor etwas Arbeit. Aber Fakt war: Die Gastgeber dominierten, doch Caron hielt Iserlohn im Spiel.

Auch im Mittelabschnitt wurde das Duell mit viel Tempo geführt, es ging rauf und runter - mit allmählich vielversprechenden Angriffsaktionen der Gäste. Straubing blieb zwar die druckvollere Mannschaft, aber die starke Roosters-Defensive gab sich keine Blöße. Und in der zweiten Strafzeit der Tigers klappte dann auch das Powerplay. Mike York zu Michael Wolf, und der donnerte die Scheibe genau in den Winkel (25.). Das war ein Treffer zur rechten Zeit für die Iserlohner, die nun forscher agierten und sich vom Anrennen der Straubinger nicht aus dem Konzept bringen ließen.

Roosters schlagen zurück

Die Hausherren schossen aus allen Lagen, doch oftmals waren es Verzweiflungsschüsse. Weitaus abgeklärter da die Roosters, die entschlossen zuschlugen, als sich die Chance bot. Nach einem abgeblockten Angriff, legte Collin Stuart für Matt Tomassoni auf und der ließ Bacashihua keine Chance. 38 Minuten waren gespielt, und es sah richtig gut aus für die taktisch klug agierenden Gäste. Beim Gang in die Kabine zeigte sich Kapitän Robert Hock optimistisch. „Wir sind kämpferisch klar besser, und wenn das so bleibt, gewinnen wir auch“.

Das letzte Drittel mussten die Roosters aber in Unterzahl beginnen. Die überstanden sie und tankten zusätzliches Selbstvertrauen. Aber Straubing war noch nicht geschlagen und nach Canzanellos Powerplaytor (fragwürdige Strafe gegen Wolf) wieder dran. Und als Canzanello nur zwei Minuten später ausglich, drohte die Partie zu kippen. Doch Roosters fingen sich wieder und schlugen zurück. Einen schulmäßig vorgetragenen Konter schloss Tomassoni zum 3:2 ab. Noch drei Minuten, und Straubing versuchte alles. Die Roosters verteidigten bravourös, doch sie mussten  bis zum Ende zittern, nachdem Hommel das von  Bacashihua verlassene Tor verfehlt  hatte. Aber wenige Augenblicke später durfte gejubelt werden. (mr)



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