K.I.T.T.

Michael Knight war ein toller Kerl. Schönes, volles Haar, weiße Zähne und ein schwarzes Renn-Auto, das sprechen und sogar alleine fahren konnte. David Hasselhoff und K.I.T.T.: „Ein Mann und sein Auto kämpfen gegen das Unrecht.“

Am Ende wurde alles immer gut. In der US-Serie „Knight Rider“ in den 90ern jedenfalls.

Frank Knight gibt es hingegen wirklich. Der Mann ist 67 Jahre alt, pensioniert und eigentlich Fan des englischen Fußball-Zweitligisten FC Blackpool. Doch zuletzt kam es zu einigen Streitigkeiten. Frank Knight hatte im Internet ein paar - drücken wir es vorsichtig aus - nicht gerade wohlwollende Worte verloren über den viel kritisierten Klub-Besitzer Karl Oysten. Der millionenschwere Unternehmer verklagte den Fan anschließend und am Ende der Auseinandersetzung stand, dass Knight 20 000 Pfund Strafe zahlen musste und eine öffentliche Entschuldigung verfassen sollte.

So weit, so schlecht für unseren meinungsfreudigen Fan. Doch dann tat sich Erstaunliches: Denn offenbar hatte Frank Knight eine durchaus mehrheitsfähige Meinung vertreten, was dazu führte, dass ein netter Mensch eine Spendenaktion ins Leben rief, für die viele andere nette Menschen spendeten. Mehr als 20 000 Pfund kamen am Ende zusammen.

Das Unrecht war besiegt.

Manchmal ist es ja doch schön zu sehen, dass auch im wahren Leben alles wieder gut wird. Auch ohne David Hasselhoff und K.I.T.T.