Jürgen Klopp setzt beim BVB auf den Konkurrenzdruck
10.07.2009 | 13:26 Uhr 2009-07-10T13:26:00+0200
Donaueschingen. Der schwarzgelbe Express rollt an: Borussia Dortmund hat kein Geld für teure Einkäufe, aber Trainer Jürgen Klopp setzt dennoch auf den Konkurrenzdruck im Team. Jetzt steht jeder beim BVB auf dem Prüfstand.
Als die Fußballer von Borussia Dortmund gestern zu ihren ersten Einheiten im Trainingslager in Donaueschingen fuhren, konnte man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass das Mannschaftszeitfahren der Tour de France durch den Schwarzwald führt: Ein schwarzgelb gekleideter und mit schwarzgelben Helmen behüteter Express rauschte auf schwarzgelben Rädern heran. Ganz unabhängig davon, dass ambitionierte Sportler auf zwei Rädern in der Nähe der Uniklinik Freiburg keine Seltenheit sind, hat BVB-Trainer Jürgen Klopp die neuen Vereinsfahrräder für seinen Trainingsplan entdeckt. „Die Dinger sind richtig gut. Das haben ich und mein Allerwertester festgestellt”, schwärmte er.
Vereinsfahrräder für den Trainingsplan entdeckt
Und so radeln seine Spieler eine Woche lang nicht nur vom Hotel zum Training und zurück, sondern auch jeden Morgen um 7.45 Uhr durch das malerische Baar rund um Donaueschingen. Dabei sorgen BVB-Athletiktrainer Oliver Bartlett und die zwei täglich folgenden Trainingseinheiten mit Ball dafür, dass die Fußballer die landschaftlich sehenswerte Hochebene nicht zu sehr genießen werden.
Der BVB hat viel in der Bundesliga vor und muss sich dafür mehr denn je als „Team Borussia” präsentieren. 49 000 Dauerkarten hat der Klub bislang abgesetzt. Noch im Juli wird er mit 51 000 Saisontickets einen neuen Bundesliga-Rekord aufstellen. Nach der starken letzten Saison kennen Euphorie und Begeisterung in Dortmund kaum Grenzen. Und das obwohl am Ende der letzten Spielzeit der ersehnte Europapokal-Platz denkbar knapp verpasst wurde. „Man hatte das Gefühl, nicht das maximal Mögliche erreicht zu haben”, findet Jürgen Klopp.
"Können nicht so viel Geld ausgeben"
Diese Saison, wünschen nicht nur die Fans, soll es der BVB besser machen. Nur während die Liga-Konkurrenz aus Hamburg oder Hoffenheim gerade Millionen in Beine investiert, muss der BVB auf die vorhandene Mannschaft setzen. „Wir können im Moment nicht so viel Geld ausgeben, weil wir es keines haben”, sagt Klopp, hadert aber nicht mit der Situation. „Unsere Konstante ist die Mannschaft, die zusammengeblieben ist und zu der ein paar junge, frische Leute hinzugekommen sind.”
Die heißen Dimitar Rangelov, Markus Feulner, Kevin Großkreutz und Sven Bender. Sie sind noch Ergänzungen, sollen aber bald Verstärkungen sein und forcieren schon jetzt massiv den Konkurrenzkampf. „Das tut dem BVB gut, weil sich die Mannschaft nicht von allein aufstellt. Das war in den vergangenen Jahren schon mal ein Problem. Jetzt steht jeder auf dem Prüfstand”, glaubt Torwart Roman Weidenfeller.
Sichtbarer Beweis: Nelson Valdez beendete seinen Sommerurlaub freiwillig vorab. Und auch Marcel Schmelzer, der nach der U 21-EM Sonderurlaub hatte, reist früher an als er muss. Jürgen Klopp dürfte das gerne sehen. „Für mich wird das in Donaueschingen eine gute Zeit. Für die Jungs wird es richtig anstrengend. Sie müssen mir zeigen, dass sie in die Mannschaft wollen.”
"Das tut dem BVB gut"
Mit dem Trainingslager-Quartier im edlen Öschberghof von Aldi-Süd-Besitzer Karl Albrecht sind die Dortmunder Vorbild für die großen Bayern. „Die haben nach unserer guten letzten Saison geschaut, wo wir im Trainingslager waren. Und jetzt kommen sie auch in den Öschberghof”, erklärt Jürgen Klopp.
Wenn seine Borussen kommenden Mittwoch abreisen, mieten sich die Bayern ein. Und vor den Dortmundern war schon der VfB Stuttgart da. Keine Frage: Wenn der BVB am Ende der Saison in der Tabelle zwischen diesen beiden Klubs landen würde, wären in Dortmund alle zufrieden.

09:59
Magath war in Wolfsburg und in München nur erfolgreich weil er zig Millionen Euro in die Hand nehmen durfte.
In Gelsenkirchen muss er diese Millionen eher einnehmen um aus den Schulden zu kommen.
11:14
Was für ein Neid & Missgunst bei euch doch
hercht ! Ich lese nur: Magath ist ein versager ,der
überall gescheitert ist und keine ahnung von Taktik
hat. Fakt ist : Er war in den letzten 4 jahren - 3mal
Meister und 2 mal Pokalsieger also kann er so schlecht nicht gewesen sein. Er wird auch auf Schalke erfolg haben,nur nicht im ersten Jahr.
Glück auf ... !
21:16
@marwang
Du bist auf der falschen Seite gelandet. Aber bezogen auf S 04 hast du natürlich recht.
Aber unter Felix wird jetzt knallhart aufgeräumt. Bloß, es wird nicht reichen, um endlich Deutscher oder Ruhrgebiets-Meister zu werden.
Glück auf!
18:36
wieso konkurenzdruck die hälfte kann doch nichts
17:16
Die Knappen suchen wieder DAS Kampfschwein (wie ehemals Willy Wilmots , das Kampfschwein oder Jermaine Jones). Gesucht wird neuerdings das OBER-Kampfschwein, das muskelbepackt über das Feld laufen kann und ein Lungenvolumen für einen kompletten Marathonlauf hat. Damit soll S 04 über den Kampf ins Spiel finden und am Ende Deutscher Meister werden.
Also kein right back, one touch - Fußball wie es einmal ein Ralf Rangnick (lange VOR Klinsmann) auf Schalke verkündete.
Dafür müssen die Jungs mehr Gewichte, Medizinbälle für die Fitness stemmen-wie anno dazumal unter den Kettenrauchern Happel und Zebec-, und zwar bis zum Würgereiz und zur Schadenfreude einiger Schalker Fans, die ihre Spieler unter Drill-Quälix endlich leiden sehen wollen!!
Wer solchermaßen tickt (weil er ja Eintrittsgeld für die Stars bezahlt hat), sieht in der Schinderei den einzigen Weg, endlich Deutscher Meister zu werden. Gottlob gibt es auch noch andere Wege....wie Jürgen Klopp und sein Team beweisen wird. Fußball mit Spaßfaktor, wo das Kreative erwünscht ist und nicht einfach weggedrillt wird.
Sportliche Grüße
16:55
Wieso hat der BVB denn keine Kohle???.Solange der Zorc in Dortmund etwas zu sagen hat ,bekommt der BVB auch Gurken dafür hat der ein besonderes Händchen Der BVB ist zu schwach besetzt nicht ein wirklicher Klasse Mann ,diesmal geht es um den Abstieg ,Magath hat überall gute Arbeit geleistet, Klopp auch
16:24
Die Uschis scheinen ernsthaft zu glauben, dass sie mit einem neuen Trainer auf einmal top sind. So sind sie halt, die Uschis: weltfremd, ohne Fußballverstand und immer am Heulen, wenn die anderen vor ihnen stehen.
16:22
Magath ist auf lange Sicht (!) in Stuttgart gescheitert und auch bei den Bayern. Weil er eben über mehrere Spielzeiten keine Leute motivieren kann; wer mag diesen Schleifer schon. Mit den Bayern Meister zu werden, ist ja kein Kunststück, mit Wolfsburg das war schon eher eine Leistung, mit S04? Nee, das geht gar nicht.
16:19
Mohammed Busch,
ey, Kollege, Otto Rehagel ist mit Kaiserlautern und Steinzeit-Taktik auch mal Meister geworden. Danach sind sie abgestiegen. Wenn man von Fußball keine ahnung hat, einfach mal...
15:39
Scheitern sieht anders aus,das ist wohl wahr. Taktischist Magath trotzdem maximal Ligadurchschnitt. Solange die Einzelspieler aber die Qualität haben das wett zu machen hat er trotzdem Erfolg. Zum Glück ist das bei den Uschis nicht der Fall.