Im Abstiegskampf liegen die Nerven blank

Hagen..  Diese Ausgangslage zerrt an den Nerven aller Beteiligten. „Das ist Abstiegskampf! Ihr seid Affen, das seid ihr! Hört doch auf, hört doch auf!“, soll sogar ein so erfahrener Trainer wie Huub Stevens (Bild) seine Profis im Training des VfB Stuttgart angeschrien haben. Am vorletzten Spieltag dieser Saison der Fußball-Bundesliga darf im Tabellenkeller gerechnet werden.

Stevens’ VfB Stuttgart würde am Samstagabend bereits als Absteiger feststehen, wenn er gegen den HSV verliert und gleichzeitig mindestens zwei der drei Rivalen (Freiburg, Hannover und Paderborn) gewinnen.

Liga-Dino Hamburger SV rettet sich mit einem Sieg in Stuttgart, wenn der SC Paderborn verliert und Freiburg oder Hannover nicht gewinnt. Verlieren beide, spielt es keine Rolle, wie der SCP spielt.

Hertha BSC sichert sich mit einem Sieg den Klassenerhalt, wenn Paderborn nicht gewinnt; wenn Hamburg nicht gewinnt; wenn sowohl Freiburg als auch Hannover nicht gewinnen. Ein Remis reicht Berlin, wenn Paderborn verliert, Stuttgart nicht gewinnt und entweder Freiburg oder Hannover nicht gewinnen; wenn Stuttgart nicht siegt und sowohl Freiburg als auch Hannover verlieren; wenn Paderborn, Hannover und Freiburg ihre Spiele verlieren.

Beim SC Paderborn, SC Freiburg und Hannover 96 fällt eine endgültige Entscheidung erst am 34. und letzten Spieltag.