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Hummels wieder verletzt

06.02.2014 | 00:18 Uhr

Dortmund. Nachdem am Freitag nach vier sieglosen Partien in der Reihe wieder ein Dreier eingefahren worden war, wurde bei Borussia Dortmund das hohe Lied auf Mats Hummels gesungen. Der Innenverteidiger hatte zwar bei seinem ersten Auftritt nach langer Verletzungspause nur eine solide Leistung zum 2:1 bei Aufsteiger Braunschweig beitragen können. Doch bei Neben- und Vorderleuten sorgte schon das für ein Gefühl von Sicherheit.

Vergangenheitsform. Zumindest für zwei Wochen wird Stabilisator Hummels dem in der Hinrunde bereits drastisch von Verletzungen gebeutelten BVB fehlen. Bei einem Testspiel am Dienstag gegen Zweitligist Düsseldorf hat sich der 25-Jährige eine Stauchung und Bandzerrung im rechten Fußwurzelgelenk zugezogen. Ähnlich kompliziert klang schon im November nach dem Test mit der Nationalelf gegen England die Diagnose: knöcherner Bandausriss am rechten Fersenbein. Diese Verletzung, so ergab es jetzt die Untersuchung durch Mannschaftsarzt Markus Braun, ist immerhin vollständig ausgeheilt.

In der Bundesligapartie am Samstag in Bremen wird Trainer Jürgen Klopp nun wohl Sven Bender den Hummelsposten, Kevin Großkreutz den Benderposten vor der zentralen Defensive und Lukasz Piszczek den zuletzt von Großkreutz ausgefüllten Job hinten rechts übertragen. Weil Neven Subotic und Ilkay Gündogan weiter verletzt absent sind und sich Jakub Blaszczykowski in der ersten Rückrundenpartie gegen Augsburg (2:1) eine Verletzung zuzog, die für ihn das Saison-Aus bedeutet, wiegt die Hummels-Blessur trotz guter Alternativen schwer. Sie nimmt Sicherheit – und Optimismus.



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