HSV fällt in München auseinander

München..  Am Tag nach der historischen Abreibung herrschte beim Hamburger SV immer noch tiefe Betroffenheit. „Die psychische Instabilität der Mannschaft ist wahnsinnig groß“, sagte Sportdirektor Peter Knäbel am Sonntag. Noch am Münchner Flughafen habe man zusammengesessen und überlegt, „wie wir mit diesem Systemausfall umgehen“. Nach zuletzt zwei Siegen brach der HSV in der Allianz Arena in 90 Minuten auseinander. „8:0 sagt alles“, klagte Trainer Joe Zinnbauer nach der höchsten Niederlage der Hamburger in 52 Bundesligajahren.

„Beschämender Tag“

„Jeder Spieler, jeder Offizielle vom HSV weiß, dass das ein Tag war, der beschämend ist“, sagte der Vorstandsvorsitzende Dietmar Beiersdorfer mit fahlem Gesicht. Die mitgereisten Fans und die daheim bat er um Entschuldigung. Auch Zinnbauer wird den 14. Februar 2015 „mein Leben lang nicht vergessen“.

Den Bayern kam der HSV nach ihrem rumpeligen Start in die Rückrunde dagegen gerade recht. Hinter dem Schützenfest verblassten Holger Badstubers und Franck Riberys Comebacks. In aller Munde war wieder einmal der überragende Arjen Robben, der den HSV im Alleingang schwindelig spielte. Robben traf zweimal, einmal sogar mit seinem schwachen rechten Fuß. „Der ist nicht so gut“, gestand Robben, „aber manchmal geht dann doch was.“

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