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Heuberger zieht positives Fazit

30.12.2012 | 11:47 Uhr

Bundestrainer Martin Heuberger hat nach dem ersten Vorbereitungslehrgang der deutschen Handballer auf die WM in Spanien (11. bis 27. Januar) ein positives Fazit gezogen.

Steinbach (SID) - Bundestrainer Martin Heuberger hat nach dem ersten Vorbereitungslehrgang der deutschen Handballer auf die WM in Spanien (11. bis 27. Januar) ein positives Fazit gezogen. "Ich bin beeindruckt, wie die Mannschaft hier trainiert hat. Die Jungs haben eine tolle Moral", sagte Heuberger nach den Trainingseinheiten in der Sportschule Steinbach: "Man spürt, dass alle gewillt sind, eine ordentliche Leistung in Spanien zu zeigen."

Besonders zusätzliche Krafteinheiten mit Athletiktrainer Martin Zawieja standen auf dem Plan, bevor in der weiteren Vorbereitung die taktische Schulung im Vordergrund steht.

Nach den verletzungsbedingten Absagen einiger Leistungsträger wie Uwe Gensheimer, Holger Glandorf und Lars Kaufmann setzt Heuberger bei der WM auf den Nachwuchs. Der Berliner Sven-Sören Christophersen soll nach seinem Außenbandanriss im Knie bald wieder ins Mannschaftstraining einsteigen.

Am 2. Januar trifft sich die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) wieder, tags darauf steht das erste WM-Testspiel beim Olympiazweiten Schweden in Växjö auf dem Programm. Das Rückspiel erfolgt am 5. Januar in Hamburg, die WM-Generalprobe findet am 9. Januar in Stuttgart gegen Rumänien statt.

"Ich bin überrascht, mit welchem Einsatz alle schon in den ersten Einheiten bei der Sache waren. Auch das zeigt den guten Charakter der Mannschaft. Und es ist immer wieder eine schöne Sache, in dieses Team zu kommen. In unserer Mannschaft können alle Handball spielen. Das müssen wir uns klar machen - und dann werden wir auch ein gutes Turnier erleben", sagte Kapitän Oliver Roggisch.

17 Akteure umfasst Heubergers vorläufiges WM-Aufgebot. Seinen maximal 16 Spieler umfassenden WM-Kader muss er erst am 11. Januar benennen. Tags darauf beginnt das WM-Abenteuer mit der Begegnung in Granollers gegen Brasilien. Weitere Vorrundengegner sind Titelverteidiger Frankreich, Argentinien, Montenegro und Tunesien. Die ersten vier Teams erreichen das Achtelfinale. "Wir wollen begeisterungsfähig auftreten und haben dafür eine gute Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern. Das Erreichen des Achtelfinales ist unser primäres Ziel", sagte Heuberger.

sid

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