Happy End bleibt für Phoenix im Drama gegen Ulm aus – 96:98

Hagen..  Es geht in der Rückrunde nur mit Drama, auch daheim. In Bayreuth jubelte noch Phoenix Hagen mit der Schlusssirene, sechs Tage später ging der letzte, siegbringende Wurf vorbei. Mit einer Energieleistung erarbeitete sich der Basketball-Bundesligist gegen ein lange souverän auftretendes Team von ratiopharm Ulm noch die Chance auf den fünften Erfolg in Serie. Um am Ende doch dramatisch knapp mit 96:98 (45:53) zu unterliegen – auch weil ein Schiedsrichter-Pfiff ausblieb. „Da ist natürlich Frust bei allen, auf diese Art und Weise zu verlieren“, ärgerte sich Trainer Ingo Freyer. Und selbst Ulms Spielmacher Per Günther räumte ein: „Es war sicher eine umstrittene Entscheidung,

Es war der vorletzte Angriff der Gastgeber, die ein beim 77:87-Zwischenstand sechs Minuten vor dem Ende schon verloren geglaubtes Spiel noch zu drehen schienen. Gerade hatte David Bell zum 96:96 ausgeglichen, nach einem Ballgewinn von Todd Brown strebte er erneut zum Ulmer Korb. Und scheiterte, von Gäste-Center Tim Ohlbrecht zuvor deutlich behindert, 28 Sekunden vor der Sirene mit seinem Korbleger. Ulms Topwerfer (23 Punkte) durfte auf dem Feld bleiben und konnte wenig später den Siegkorb für die Gäste erzielen.

„Schade, für unsere zweite Hälfte hätten wir es verdient gehabt“, bedauerte Phoenix-Flügel Fabian Bleck. Für die erste nicht unbedingt.