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Tusem Essen trifft am Sonntag auf Flensburg-Handewitt

21.12.2012 | 20:01 Uhr
Tusem Essen trifft am Sonntag auf Flensburg-Handewitt
Tusem Essen trifft am Sonntag im letzten Heimspiel des Jahres auf Flensburg-Handewitt.Foto: Michael Gohl

Essen.  Handball-Bundesligist Tusem Essen startet an diesem Sonntag in die Rückrunde. Zum letzten Heimspiel des Jahres kommt die SG Flensburg-Handewitt, das Star-Ensemble von der Förde, in den Sportpark am Hallo. Anwurf ist um 17.30 Uhr.

Der schwedische Gäste-Trainer Ljubomir Vranjes hatte in der Hinrunde nicht immer seinen stärksten Kader zur Verfügung. So fehlen im linken Rückraum der Flensburger Lars Kaufmann und Petar Djurjic schon längere Zeit. Und trotzdem mischen die Flensburger in der Bundesliga-Spitze mit – sind hinter den Rhein-Neckar-Löwen und THW Kiel – zurzeit die dritte Kraft.

Tusem-Trainer Prokop will an positive Momente anknüpfen

In der Champions League hat sich der Vize-Meister der vergangenen Saison sich frühzeitig für das Achtelfinale qualifiziert. „Flensburg hat sich in den letzten zwei Jahren zu einer Spitzenmannschaft entwickelt“, sagt Tusem-Trainer Christian Prokop. Hauptstärke sei das Tempospiel, mit dem sie zu vielen einfachen Toren kämen. Die Vorteile der Flensburger gelte es mit Spieldisziplin und Teamgeist so weit wie möglich wettzumachen. Eine zweite Halbzeit wie gegen Lemgo, deren Beginn seine Mannschaft trotz numerischer Überzahl verschlief und so entscheidend ins Hintertreffen geriet, dürfe man sich gegen Flensburg nicht erlauben.

Der 33-Jährige führt seinen Spielern allerdings lieber das Positive vor Augen. „Gegen Lemgo war es bis zur 7:3-Führung eine klasse Leistung“, lobt Prokop . Daran wolle man anknüpfen, „und uns über 60 Minuten konstanter präsentieren“. Eine kompromisslose Abwehr ist dafür ebenso erforderlich wie die Disziplin, im Angriff den Ball länger laufen zu lassen. Und – auch wenn’s banal klingt: möglichst oft treffen. Denn aus der agilen 6:0-Abwehr der Flensburger heraus geht bei Ballgewinn ganz schnell die Post ab. Die dänische Flügelzange mit Anders Eggert und Lasse Svan Hansen kommt nicht von ungefähr zusammen bisher auf 180 Tore.

Tusem unterlag im Hinspiel deutlich mit 20:40

Der Rückraum mit den deutschen Nationalspielern Holger Glandorf (89 Tore) und Steffen Weinhold (38) sowie dem dänischen Spielmacher Thomas Mogensen (72) steht dem nicht nach. Und in Michael Knudsen, ebenfalls ein Däne, haben die Flensburger zudem einen sehr erfahrenen Kreisläufer.

„Wir müssen in Essen unsere Arbeit abliefern, dann werden wir auch gewinnen“, sagt Ljubomir Vranjes. Im Hinspiel erzielte seine Mannschaft beim 40:20 Tore wie am Fließband. „Das ist lange her“, verschwendet Ljubomir Vranjes heute keinen Gedanken mehr an den Saisonauftakt.

Die Tusem-Spieler wären gut beraten, es ihm gleich zu tun.

Dietmar Mauer



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