Spanien und Katar im Achtelfinale der Handball-WM

Die Chilenen bekamen die Spanier nie ind en Griff.
Die Chilenen bekamen die Spanier nie ind en Griff.
Foto: dpa
Was wir bereits wissen
Weltmeister Spanien hat den ersten Schritt zur erfolgreichen Titelverteidigung gemacht - und auch Katar ist vorzeitig ins Achtelfinale eingezogen.

Doha.. Überraschung durch Gastgeber Katar: Der Asienmeister hat bei der Handball-WM im eigenen Land vorzeitig das Achtelfinale erreicht. Im dritten Spiel der Vorrundengruppe A gewann Katar am Montag in Doha gegen den WM-Vierten Slowenien mit 31:29 (18:15) und feierte damit seinen dritten Sieg in Serie. Matchwinner für das Team von Trainer Valero Rivera, der vor zwei Jahren mit Spanien Weltmeister geworden war, war Rafael Capote mit zwölf Toren. Jure Dolenec traf vor mehr als 8000 Zuschauern achtmal für Slowenien.


Zuvor hatte Titelverteidiger Spanien als erste Mannschaft das Achtelfinale erreicht. Der Weltmeister deklassierte Chile mit 37:16 (14:7). Nach dem dritten Sieg im dritten Spiel ist Spanien ein Platz unter den ersten Vier sicher. Seinen ersten Sieg in diesem Turnier feierte Brasilien. Der Zweite der Panamerika-Meisterschaft bezwang Weißrussland unerwartet klar mit 34:29 (16:12). Die Weißrussen mit ihrem Rückraumstar Siarhei Rutenka vom FC Barcelona bleiben wie Chile ohne Punktgewinn.

Kroatien und Mazedonien weiter

In der Gruppe B haben Kroatien und Mazedonien die K.o.-Runde erreicht. Der WM-Dritte kam gegen WM-Neuling Iran zu einem 41:22 (19:13)-Kantersieg. Zlatko Horvat warf zwölf Tore für Kroatien. Das deutsche Schiedsrichter-Gespann Lars Geipel/Markus Helbig leitete dabei bereits seine dritte Turnierpartie. Mazedonien gewann zur gleichen Zeit das Balkan-Duell gegen Bosnien-Herzegowina mit 25:22 (13:11) und hat ebenso wie Kroatien sechs Punkte auf dem Konto.

Österreich erkämpfte sich beim 25:25 (14:15) gegen die starken Tunesier nach Sieg und Niederlage ein Remis. Als Dritter mit nunmehr drei Punkten wahrte das ÖHB-Team seine Chance auf das angestrebte Achtelfinale. Bester Werfer der Österreicher in einem spannenden WM-Duell war Robert Weber mit neun Toren.