Haie hoffen auf ein Wunder mit Sundblad

Köln..  Mit aller Macht möchten die Kölner Haie das frühe Saison-Aus vermeiden – und der Trainer ist der große Hoffnungsträger. Im Vorjahr hatte Niklas Sundblad den ERC Ingolstadt von Rang neun noch zur deutschen Meisterschaft geführt. Ein ähnliches Eishockey-Wunder würden zu gern auch die Kölner mit dem Schweden erleben.

Erst einmal muss Sundblad aber den drohenden vorzeitigen K.o. in der Deutschen Eishockey-Liga abwenden. „Ich denke nicht über ein Ende am 1. März nach“, behauptete Sundblad unter Verweis auf das Hauptrunden-Ende, räumte aber ein: „Wir sind tief im Loch.“ Stand jetzt wären die als Mitfavorit gestarteten Kölner als Elfter nicht einmal in den Vor-Playoffs dabei.

Sundblad, der im Oktober Nachfolger des entlassenen Uwe Krupp wurde, bleiben nach der Länderspielpause acht Partien, um noch die Playoffs zu erreichen. Um noch die Kurve zu bekommen, muss es aber besser laufen als noch am vergangenen Sonntag beim rheinischen Derby gegen die Düsseldorfer EG. Das jammervolle 1:3 nannte Sundblad „einen Tiefpunkt“.