Guus Hiddink: Schade, dass es so gelaufen ist

Zeist..  Für die niederländische Zeitung „De Volkskrant“ steht fest: Guus Hiddinks Elf-Monats-Missverständnis ist auch eng mit Arjen Robben verbunden. Bayerns verletzungsgeplagte Offensivkraft stand dem 68-Jährigen nicht immer zur Verfügung. Nur Platz drei in der Gruppe A und damit das Zittern um die Qualifikation für die EM 2016 sind die Folge. Der Abgang nach nicht mal einem Jahr als Bondscoach ist die Konsequenz. „Hiddink hatte auch kein Glück, weil er fast nie über seinen besten Spieler verfügen konnte: Robben.“

Vize-Weltmeister 2010, WM-Dritter 2014, aber derzeit auf dem Weg zur EM in Frankreich nur auf dem bescheidenen Rang drei hinter Island und Tschechien. Nach dem Weggang des erfolgreichen Louis van Gaal nach der WM 2014 berief der niederländische Verband wie schon 1994 Hiddink zum Cheftrainer. Damals schaffte er vier Jahre, diesmal nicht mal zwölf Monate. „Ich finde es schade, dass es so gelaufen ist“, sagte Hiddink, der eigentlich 2016 nach der EM in Frankreich von seinem Assistenten Danny Blind abgelöst werden sollte.