Dortmund

Gänsehaut-Atmosphäre und Adrenalinschübe im BVB-Stadion

Zusammen mit der "schwarzgelben Wand" feiern die BVB-Spieler den Sieg über Real Madrid.
Zusammen mit der "schwarzgelben Wand" feiern die BVB-Spieler den Sieg über Real Madrid.
Foto: REUTERS
Was wir bereits wissen
Allein die Pressetribüne hätte Borussia Dortmund gegen Real Madrid mehr als zweimal ausverkaufen können. Neben all der Prominenz auf dem Rasen saß beim 2:1-Sieg des BVB über die Königlichen auch manch nicht ganz Unbekannter auf der Bank – oder gar auf der Tribüne.

Dortmund.  Es war die ganz große Bühne. Es war ein Spiel der Superlative. Gänsehaut-Atmosphäre. Kribbeln vor dem Anpfiff. Adrenalinschübe. Allein die Pressetribüne hätte Borussia Dortmund gegen Real Madrid mehr als zweimal ausverkaufen können. Neben all der Prominenz auf dem Rasen saß auch manch nicht ganz Unbekannter auf der Bank – oder gar auf der Tribüne.

Prominenz auf der Bank: Als um exakt 19 Uhr 45 und 37 Sekunden die noch warmen Aufstellungen aus dem Drucker kamen, hatte die Journalisten Gewissheit. José Mourinho, Reals Startrainer, hatte sich für Mesut Özil entschieden – und gegen gegen Kaka (vor gar nicht so lange Zeit für 65 Millionen Euro in Mailand losgeeist) und Luka Modric (immerhin mit schlappen 35 Millionen Euro teuerster Neuzugang dieses Sommers). Modric kam jedoch schon nach 20 Minuten für den verletzten Khedira ins Spiel.

BVB Und Mourinho hatte sich doch für Karim Benzema entschieden – und gegen Gonzalo Higuain, diesen durchschlagskräftigen Stoßstürmer aus Argentinien. Komplettiert wurde die Weltauswahl auf Reals Bank von Antonio Adán (völlig unbekannter zweiter Torwart), Ricardo Carvalho (hatte mal Star-Status), Raúl Albiol (immer noch spanischer Nationalspieler) und José Callejón (schon spanischer Nationalspieler).

Prominenz auf der Tribüne: Das BVB Stadion Dortmund, wie der Signal Iduna Park bei internationalen Spielen bekanntlich heißt, wirkte mal wieder wie ein Magnet. 65.829 Besucher waren gekommen. Ausverkauft. Natürlich!

Unter den Zuschauern auch Bundestrainer Joachim Löw, dessen polnisches Pendant, Waldemar Fornalik, sowie Borussias Ex-Profis Stefan Reuter und Flemming Povlsen, einst erster Europameister des BVB. Aus dem Showgeschäft wurden Regisseur Sönke Wortmann („Das Wunder von Bern“) und die Schauspieler Joachim Król und Wotan Wilke-Möhring gesichtet.