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SG 09 trifft

04.05.2012 | 16:55 Uhr
SG 09 trifft
Rotiert wieder in die Mannschaft: Wattenscheids Innenverteidiger Alexander Thamm (li.) ersetzt Christian Luvuezo. Hordels Kevin Rudolph (re.) indes ist seit Wochen verletzt (Mittelfußbruch) und kann in Wanne-Eickel nicht mitwirken.

Für die Westfalenliga-Fußballer und Oberliga-Aufsteiger der SG Wattenscheid 09 gab es am vergangenen Wochenende Kontrastprogramm: Nach zahlreichen englischen Wochen hatten die Schwarz-Weißen spielfrei. „Das Wochenende haben wir komplett frei gemacht. Sich drei Tage nicht zu sehen, tut auch mal ganz gut“, sagt Trainer André Pawlak. Vor dem Auswärtsspiel bei der „Wundertüte“ SuS Langscheid/Enkhausen (So., 15 Uhr) sei im Training „richtig Dampf“ drin gewesen.

Den Atem des Verfolgers SpVgg. Erkenschwick, der acht Punkte entfernt ist, spüre man noch nicht, so Pawlak. „Die Situation hat sich für uns nicht verändert. Wir haben immer gesagt, dass wir noch nicht durch sind“, so der Coach.

Dennoch gibt auch er zu, dass es „schön wäre“, wenn in der Offensive „bald der Knoten platzt“. Zuletzt hat man in fünf Spielen „nur“ fünf Tore erzielt, dabei aber elf von 15 möglichen Punkten geholt. Alles im Lot also bei den 09ern, die ihr Publikum zwar nicht verwöhnen, ergebnistechnisch aber beständig bleiben: „Irgendwann wird es wieder klappen. Da bin ich ganz entspannt.“

Langscheid werde die SG „niederkämpfen“ wollen, erwartet Pawlak. Der physisch starke und gleichzeitig sehr schnelle Gastgeber gewann zuletzt 4:1 in Hordel, steckt aber noch mitten im Abstiegskampf und war mit ganz anderen Erwartungen in die Spielzeit gestartet.

Personell wird Pawlak nur wenig ändern: Für Christian Luvuezo rückt Alexander Thamm von Beginn an in die Innenverteidigung.

Max Wagener vor Startelf-Debüt in Wanne

„So ein 1:4 wirft uns nicht zurück. Jetzt gewinnen wir halt gegen wen anders. So denken die Jungs.“ Nach der heftigen Pleite vor Wochenfrist gegen Angstgegner SuS Langscheid/Enkhausen ist Frank Wagener, Trainer des Fußball-Westfalenligisten DJK TuS Hordel weit davon entfernt, alle Aufstiegsträume abzuhaken. Als Sechster ist man erstmals aus den sicheren Abstiegsrängen gerutscht und bekommt es nun mit einem direkten Konkurrenten zu tun: Am Sonntag (15 Uhr) geht es zum DSC Wanne-Eickel, der im Siegfall nach Punkten gleichziehen kann. Gewinnt die DJK, hätte man einen direkten Verfolger vorerst distanziert.

Nach einem ganz schlechten Saisonstart und der Entlassung von Trainer Klaus Berge haben sich die Schwarz-Gelben nach Monaten im Abstiegskampf gefangen und schnuppern nun am Aufstieg. Vor allem die „massive Erfahrung“ der DSC-Kicker, die viele Oberliga-erfahrene Kicker wie Oktay Güney oder Torwart Tobias Ritz in ihren Reihen haben, schätzt Wagener am Gastgeber. Die jungen Hordeler wollen „aggressiv“ dagegen halten: „Im Hinspiel haben wir das toll gemacht und deren starke Kombinationen so im Keim erstickt.“

Rechtsverteidiger Marvin Sell muss nach einem Schlag auf den Knöchel passen, auch Kevin Rudolph und Dawid Ginczek fallen weiter aus. Zu seinem Startelf-Debüt in der Innenverteidigung kommt nach langer Verletzungspause Max Wagener. „Wir brauchen jemanden, der organisiert, ordnet und hinten die Lufthoheit hat.“

Felix Groß



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