SG 09 kann Vorsprung ausbauen
09.12.2011 | 16:30 Uhr 2011-12-09T16:30:00+0100
Zurücklehnen gilt nicht: Im letzten Spiel vor der Winterpause trifft die SG Wattenscheid 09 bereits heute auf den Vorletzten FSV Werdohl (14.30 Uhr, Lohrheidestadion). Der Tabellenführer von Trainer André Pawlak kann so kurz vor der Winterpause seinen Vorsprung auf die Verfolger weiter ausbauen.
Denn der Zweite SpVgg. Erkenschwick trifft auf die „Wundertüte“ und einstigen Meisterschafts-Favoriten FC Kaan-Marienborn. „Ich hoffe, dass der Trainerwechsel bei denen neue Kräfte freisetzt“, sagt Pawlak. Weiterhin hat der Tabellendritte TuS Ennepetal spielfrei, der TuS Heven (4.) und die DJK TuS Hordel (5.) nehmen sich gegenseitig die Punkte weg. Eine Ausgangsposition wie gemalt also für die Schwarz-Weißen.
Den 3:2-Erfolg der Werdohler vor zwei Wochen gegen den ärgsten Konkurrenten Erkenschwick hatte Pawlak natürlich „wohlwollend aufgenommen“, versteht die Überraschung nun aber als „Warnung“. Den zahlreichen, weiten Diagonalbällen der Kicker vom Riesei, die schon sechs Punkte von einem Nicht-Abstiegsplatz entfernt sind, will Pawlak schnelles und direktes Spiel entgegensetzen - vor allem über die Außenbahnen. Oberstes Gebot ist dabei hohe Passgenauigkeit. Beim 2:0 über Brünninghausen hatte das zuletzt ja ordentlich geklappt. Mit dem selben Ergebnis gewann Wattenscheid seinerzeit in Werdohl. „Ein hartes Stück Arbeit war das“, erinnert sich Pawlak. Damit sich das nicht wiederholt, setzt er darauf, „keine großartigen Wechsel“ in der zuletzt so oft siegreichen Elf vorzunehmen. Philipp Dominczak und Sasfet Davulcu werden zwar in den Kader rücken, die Startelf dürfte aber unverändert bleiben.
Indes wird Ümit Günkaya den Club im Winter verlassen. Der Offensiv-Allrounder kam auf die SG zu - zuletzt konnte er aufgrund seines Studiums nur unregelmäßig trainieren. Günkaya hatte einen passablen Saisonstart erwischt, konnte sich aber nach zwei Wochen Urlaub nicht mehr ins Team hinein kämpfen. „Das sind die Gesetze des Fußballs“, sagt Pawlak: „Eigentlich möchte ich keinen Spieler abgeben.“ Auch bei Simon Rudnik zeichnet sich ein Vereinswechsel ab.
0mitdiskutieren