Lockeres 3:0 ohne Quälerei
11.12.2011 | 19:12 Uhr 2011-12-11T19:12:00+0100
SG Wattenscheid 09 - FSV Werdohl3:0 (3:0)
Trainer André Pawlak war es ganz recht, dass seine SG Wattenscheid 09 gegen den FSV Werdohl binnen der ersten 45 Minuten alles klar gemacht hatte - 3:0. Im letzten Spiel vor der Winterpause „wollten wir uns nicht mehr quälen“, so der Coach: „Unser Akku ist jetzt auch mal ein bisschen alle“, kommentiert der 40-Jährige das große Pensum an Spielen. Und am Sonntag kam es noch besser: Verfolger Erkenschwick unterlag Kaan-Marienborn 0:1. Die SG 09 baute ihren Vorsprung auf sieben Punkte aus. Platz eins berechtigt zur Qualifikationsrunde für die neue Regionalliga.
In der ersten Halbzeit rief die SG 09 all das ab, was sie in den letzten Monaten so stark machte. Präzises Passspiel, viel Geduld, große Chancen: Die Zuschauer konnten sich nicht beklagen. Nach einem Doppelpass von Kevin Brümmer mit Vaidas Rocys zog der Linksverteidiger ab, und Sven Preissing staubte ab: 1:0 nach 20 Minuten. „Es waren mehr als drei Tore drin“, sagt Pawlak und verweist damit vor allem auf die Großchancen von Rocys, der zweimal scheiterte, und Marvin Rathmann, der nur den Pfosten traf. Zudem verschoss der gefoulte Milko Trisic selbst „seinen“ Elfmeter (30.). In der 35. Minute gab’s aber Grund zum Jubeln: Ali Issa sicherte sich einen Abpraller nach Kopfball von Christian Melchner (35.). „Dieses Tor haben wir uns erzwungen“, lobte Pawlak. Für den Schlusspunkt sorgte Trisic.
Dass auch Ridvan Gülyerüz und Jascha Keller ihre Chancen im zweiten Durchgang versiebten - Pawlak kritisierte es angesichts des „tiefen Rasens“ kaum.
Damit schraubte der Spitzenreiter seine jüngste Bilanz fast auf Rekordniveau: 16 von 18 möglichen Punkten holte die SG 09 in den letzten sechs spielen, Torverhältnis: 16:1.
Für besondere Freude sorgte bei Pawlak eine - von Offiziellen erlaubte und abgesicherte - Fan-Aktion mit reichlich Pyrotechnik am Ende des Spiels: „So was macht Spaß.“
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