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2:1 - Langscheid ist so gut wie gerettet

25.04.2011 | 21:21 Uhr
2:1 - Langscheid ist so gut wie gerettet

Langscheid. Vier Tage nach dem Westfalenpokal-Halbfinale gegen den SC Wiedenbrück (1:2) gewann der SuS Langscheid/Enkhausen das Westfalenligaspiel gegen SF Oestrich verdient mit 2:1 (0:0).

„Ich muss den Jungs ein großes Kompliment machen, dass sie sich nach dem Spiel am Donnerstag wieder auf den Liga-Alltag fokussieren konnten“, sagte Langscheids Trainer Bernd Löseke. Sein Team hat bei noch sechs ausstehenden Spielen zwölf Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze und somit den Klassenerhalt so gut wie sicher.

Die Anfangsphase gehörte den Gästen. In der ersten halben Stunde beherrschte Oestrich das Geschehen und hatte nach knapp zehn Minuten die erste gute Möglichkeit, doch der Schuss von Fisnik Zejnullahu klatschte an den Pfosten. „Ein frühes Tor hätte uns sicherlich gut getan“, sagte Ralf Schamp, der den erkrankten SF-Trainer Tim Langenbach vertrat. Acht Minuten später traf Zejnullahu das Tor, stand aber im Abseits. Die Gäste machten die Räume sehr eng, so dass sich Langscheid zunächst fast nur mit langen Bällen zu helfen wusste. Zum ersten Mal richtig gefährlich wurde es nach 30 Minuten. Sylvio Meyer nickte eine Kulisch-Flanke am langen Pfosten ein, doch auch hier entschied Schiedsrichter Florian Greger auf Abseits.

Nach der Pause nahm die Mannschaft von Bernd Löseke das Heft in die Hand. Zwar musste Torwart Nieder bereits 20 Sekunden nach Wiederanpfiff eingreifen, danach nutzten die Langscheider aber die Räume, die ihnen der Gast nun ließ. Zunächst scheiterte Rödel an Keeper Lindenblatt (50.), fünf Minuten später köpfte Tim Rademacher eine Flanke von Juchum ins Tor.

Die Führung hielt aber nur zehn Minuten. Zejnullahu verwandelte einen Foulelfmeter zum Ausgleich. Eine Viertelstunde später brachte Carsten Krämer sein Team wieder auf die Siegerstraße. Rödel schlug von links eine Flanke in den Rücken der Abwehr, wo Krämer lauerte und den Ball volley in die Maschen trat (82.). Fünf Minuten später hätte Krämer den Sack endgültig zumachen können, doch nach Vorarbeit des eingewechselten Max Borchmann schoss er neben das Tor.

SuS: Nieder, Litau, Gönülal, Huff, Apolinarski (69. Borchmann), Kulisch (77. Bertelt), Meyer, Krämer, Juchum, Rödel, Rademacher (82. Kauke). - Tore: 1:0 (55.) Rademacher, 1:1 (65./Elfmeter) Zejnullahu, 2:1 (79.) Krämer.

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