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Werder-Sportdirektor Allofs kritisiert VdV

16.10.2010 | 22:30 Uhr

Im Zuge der Diskussion um die eingefrorenen Spielergehälter beim Bundesligisten Werder Bremen hat Klaus Allofs scharfe Kritik an der Vereinigung deutscher Vertragsspieler (VdV) geübt. "Die VdV äußert sich zu Dingen, von denen sie keine Ahnung hat. Sie weiß doch gar nicht, was bei uns los ist. Werder Bremen hat sich immer korrekt verhalten", sagte der Sportdirektor der Bremer nach dem 2:1-Sieg gegen den SC Freiburg am Samstag. Die VdV hatte zuletzt erklärt, dass die Profis im Falle einer Gehaltskürzung Rechtsmittel einlegen könnten.

Ob Werder die September-Gehälter aufgrund der zwischenzeitlich schwachen Leistungen seiner Profis tatsächlich zu 50 Prozent eingefroren habe, wollte Allofs weiterhin nicht kommentieren. "Es gibt bei uns nichts, was geklärt werden muss. Wir haben das nicht öffentlich behandelt, weil es bei uns Gesetze gibt, die wir schon seit Jahren pflegen", sagte Allofs: "Alle Maßnahmen, die wir treffen, haben nur ein Ziel: Das Potenzial der Mannschaft zu wecken."

Der ehemalige Werder-Profi und VDV-Ehrenpräsident Benno Möhlmann erklärte am Samstagabend, dass die Vereinigung gefragt worden sei, ob ein derartiges Vorgehen grundsätzlich erlaubt sei. "Das ist es eben rechtlich nicht", sagte Möhlmann Liga total! und zeigte aber auch Verständnis: " Es ist aber vielleicht ein Grund dahintergewesen, dass Klaus Allofs ... den Spielern einfach mal zeigen wollte, wie es den Zuschauern geht, wenn sie nur 50 Prozent Leistung sehen und die Spieler das vielleicht auch mal feststellen, wenn sie nur 50 Prozent Geld bekommen. Das sie das grundsätzlich bezahlen müssen, ist dem Klaus Allofs auch klar."

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