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Europa League

Werder hofft auf entscheidenden Sieg gegen Wien

05.11.2009 | 18:44 Uhr
Werder hofft auf entscheidenden Sieg gegen Wien

Wien. Stark ersatzgeschwächt geht Werder Bremen in das Europa-League-Spiel gegen Austria Wien. Das Ziel der Norddeutschen ist dennoch der vorzeitige Einzug in die K.o.-Runde.

Die K.o.-Runde vor Augen, doch die Personalsorgen im Hinterkopf - ersatzgeschwächt will und muss Werder Bremen den letzten noch fehlenden Sieg einfahren, um in der neuen Europa League zu überwintern. "Die Situation ist nicht optimal, aber nun müssen andere die Ausfälle kompensieren", fordert Werder-Geschäftsführer Klaus Allofs vor der Partie heute (21.05 Uhr/live im DerWesten-Ticker) gegen Austria Wien.

Kapitän Torsten Frings fällt definitiv wegen eines Muskelfaserrisses im Oberschenkel aus, und auch Torjäger Claudio Pizarro muss wegen einer Fußprellung passen. Gerade diese beiden Routiniers hatten in den ersten drei Begegnungen der Vorrundengruppe L maßgeblich dazu beigetragen, dass der deutsche Pokalsieger als Tabellenführer nur noch rechnerisch von einem der ersten beiden Plätze zu verdrängen ist.

Formschwacher Rosenberg einzige Offensiv-Option

Nach langwierigen Knieproblemen ist Markus Rosenberg seit Wochen außer Form. Allerdings ist der Schwede eigentlich Werders einzige Offensivoption. (Foto: Getty Images)

Speziell das Fehlen des Peruaners Pizarro schmerzt, denn in der Offensive fehlen Trainer Thomas Schaaf personelle Alternativen. Auch die Ergänzungsstürmer Marcelo Moreno und Torsten Oehrl stehen verletzungsbedingt nicht zur Verfügung, der Portugiese Hugo Almeida hat großen Trainingsrückstand. Gesund ist nur Markus Rosenberg, doch der Schwede ist nach langwierigen Knieproblemen seit Wochen außer Form.

"Markus bringt nicht das, was wir von ihm kennen. Von dem, was er schon für uns gezeigt hat, ist er weit entfernt", kritisierte Allofs den Schweden. Gut nur für die Hanseaten, dass Nationalspieler Marko Marin nach einer eintägigen Trainingspause zu Wochenbeginn wieder im Offensivbereich eingesetzt werden kann.

Aber von großem Optimismus war auch beim österreichischen Pokalsieger wenig zu spüren, als das Team am Mittwoch in der Hansestadt eintraf. Nach zwei Niederlagen hintereinander ist der Traditionsklub in der Tabelle auf Rang vier zurückgefallen. Austria-Präsident Wolfgang Katzian beschwor daher die große Vergangenheit des Klubs: "Austria ist Geschichte, das müssen unsere Spieler auf dem Spielfeld auch wieder zeigen."

DerWesten

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