Warum die Bundesliga die WM-Auslosung schlägt

Treffen sich bereits in der WM-Vorrunde: Joachim Löw (l.) und Jürgen Klinsmann (r.).
Treffen sich bereits in der WM-Vorrunde: Joachim Löw (l.) und Jürgen Klinsmann (r.).
Foto: Marcus Brandt / dpa
Was wir bereits wissen
Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 trifft die deutsche Nationalmannschaft auf Portugal, Ghana und die USA. Das ergab die Gruppenauslosung. Doch die WM-Auslosung war gestern, heute interessiert schon wieder nur noch die Bundesliga. Ein Kommentar.

Essen.. Mal angenommen, der deutschen Mannschaft wären England, Kamerun und Mexiko statt Portugal, Ghana und die USA zugelost worden. Hätte dies etwas an ihren Titelchancen geändert? Eben. So viel zur Bedeutung der Gruppenauslosung. Die ist in Zeiten der totalen Vermarktung des Fußballs zwar zu einem gewaltigen TV-Ereignis aufgeblasen worden, aus dem die Luft freilich schon am Tag danach wieder raus zu sein pflegt.

Bundesliga bleibt bis Juni 2014 hierzulande unschlagbar

Die einzigen Töpfe, die heute noch in den Haushalten der weltweiten Fußballgemeinde interessieren, stehen auf dem heimischen Herd. Die Duelle, die etwa den Fans an Rhein und Ruhr an diesem Wochenende Appetit machen, lauten nicht Portugal gegen Deutschland oder Brasilien gegen Kroatien, sondern Mönchengladbach gegen Schalke und Dortmund gegen Leverkusen. Bis der WM-Ball im Juni 2014 rollt, bleibt die Bundesliga hierzulande unschlagbar.