Wieder keine Tore am Bruchweg
24.02.2010 | 22:18 Uhr 2010-02-24T22:18:00+0100Michaty-Elf bleibt auswärts zum sechsten Mal in Serie ungeschlagen und lässt sich auch von 15-minütigem Flutlichtausfall nicht aus der Ruhe bringen. Wassinger vergibt Siegchance in der Schlussphase.
1. FSV Mainz 05 II - VfL Bochum II 0:0 (0:0)
VfL: Luthe - Duah, Hrustic, Fabian, Pellowski - Zech, Mengert - Semlits (65. Eilers), Rzatkowski (90. Slavkovski), Grote - Aydin (84. Wassinger)
Die positive Auswärtsserie hält bei Bochums U 23: Dank eines torlosen Remis beim FSV Mainz 05 ist der VfL nun seit sechs Spielen in der Ferne ungeschlagen. „Wir haben auf Sieg gespielt. Das Unentschieden ist aber leistungsgerecht”, sagte VfL-Trainer Nico Michaty, der seine Mannschaft kurzfristig umstellen musste.
Noch beim Aufwärmen griff sich nämlich Christian Kalina an den Oberschenkel und musste feststellen, dass es für einen Einsatz nicht reicht. Stattdessen lief Nurdin Hrustic neben Patrick Fabian auf. Außerdem rutschte kurzfristig Dennis Grote statt Marc Pfertzel in den Regionalliga-Kader, „weil er unbedingt spielen wollte”, wie Michaty angab.
Wie bei den Profis in der Vorwoche fielen also wieder keine Tore am Mainzer Bruchweg. Dabei hatte Mirkan Aydin gleich zweimal die Möglichkeit, den Führungstreffer für die Bochumer zu besorgen. In der 20. Minute war es Torhüter Pierre Kleinheider, der den Ball entschärfte. Zehn Minuten später landete ein von Marc Rzatkowski vorbereiteter Versuch Aydins neben dem Pfosten. Kurz vor dem Halbzeitpfiff konnten sich die VfL-Talente schließlich beim hervorragend aufgelegten Andreas Luthe bedanken, dass sie nicht mit einem Rückstand in die Kabine gehen mussten.
Nach dem Seitenwechsel standen beide Abwehrreihen sicher und ließen keine Chancen zu – bis dunkle Wolken über dem Stadion am Bruchweg aufzogen und es plötzlich ganz dunkel wurde: Petrus bescherte Mainz ein Gewitter vom Feinsten. Ein Blitz hatte dabei die Flutlichtanlage ausser Gefecht gesetzt.
Was folgte, waren 15 Minuten Spielpause sowie ein dermaßen tiefer Rasen, dass an Fußballspielen fortan kaum noch zu denken war und auch Michaty nur noch von einem „Kampfspiel” sprach. Dennoch hätte der eingewechselte Laurenz Wassinger, kurz nach einem Mainzer Lattentreffer, noch für den Sieg sorgen können, sein Versuch wurde jedoch auf der Linie geklärt. Und so blieb es beim 0:0 und in Mainz konnten sie die Lichter wieder ausmachen.

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