VfL-Verteidiger Eyjolfsson nach Roter Karte freigesprochen

Holmar Eyjolfsson sah in München zu Unrecht die Rote Karte.
Holmar Eyjolfsson sah in München zu Unrecht die Rote Karte.
Foto: Andreas Gebert / dpa
Was wir bereits wissen
Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes hat Fußball-Profi Holmar Örn Eyjolfsson vom VfL Bochum freigesprochen. Der VfL-Verteidiger hatte im Spiel gegen 1860 München zu Unrecht die Rote Karte gesehen. Gegen Duisburg wird Eyjolfsson spielen dürfen.

Frankfurt/Main.. Fußball-Profi Holmar Örn Eyjolfsson vom VfL Bochum kann im Zweitliga-Heimspiel gegen den MSV Duisburg am kommenden Freitag (18.00 Uhr/Im Live-Ticker auf DerWesten) mitwirken. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat auf Antrag des Kontrollausschusses das Verfahren gegen den Isländer am Montag eingestellt.

Maltritz hätte die Rote Karte sehen müssen

Schiedsrichter Markus Wingenbach (Mainz), der Eyjolfsson am vergangenen Freitag in der Partie bei 1860 München wegen einer Notbremse des Feldes verwiesen hatte, räumte gegenüber dem DFB seinen Irrtum ein. Aufgrund Wingenbachs Aussage und der TV- Bilder stehe fest, dass nicht Eyjolfsson, sondern dessen Teamkollege Marcel Maltritz das Foul begangen habe, teilt der DFB am Montag mit.

Zwar sieht die Regel nach einer Roten Karte eine automatische Mindestsperre von einem Spiel vor, doch es gibt eine Ausnahme: wenn der Feldverweis eindeutig und zweifelsfrei auf einem offensichtlichen Irrtum des Schiedsrichters beruht. (dpa)