VfL-Verteidiger Eyjolfsson nach Roter Karte freigesprochen
18.02.2013 | 16:49 Uhr 2013-02-18T16:49:34+0100
Frankfurt/Main. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes hat Fußball-Profi Holmar Örn Eyjolfsson vom VfL Bochum freigesprochen. Der VfL-Verteidiger hatte im Spiel gegen 1860 München zu Unrecht die Rote Karte gesehen. Gegen Duisburg wird Eyjolfsson spielen dürfen.
Fußball-Profi Holmar Örn Eyjolfsson vom VfL Bochum kann im Zweitliga-Heimspiel gegen den MSV Duisburg am kommenden Freitag (18.00 Uhr/Im Live-Ticker auf DerWesten) mitwirken. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat auf Antrag des Kontrollausschusses das Verfahren gegen den Isländer am Montag eingestellt.
Maltritz hätte die Rote Karte sehen müssen
Schiedsrichter Markus Wingenbach (Mainz), der Eyjolfsson am vergangenen Freitag in der Partie bei 1860 München wegen einer Notbremse des Feldes verwiesen hatte, räumte gegenüber dem DFB seinen Irrtum ein. Aufgrund Wingenbachs Aussage und der TV- Bilder stehe fest, dass nicht Eyjolfsson, sondern dessen Teamkollege Marcel Maltritz das Foul begangen habe, teilt der DFB am Montag mit.
Zwar sieht die Regel nach einer Roten Karte eine automatische Mindestsperre von einem Spiel vor, doch es gibt eine Ausnahme: wenn der Feldverweis eindeutig und zweifelsfrei auf einem offensichtlichen Irrtum des Schiedsrichters beruht. (dpa)

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Meines Erachtens dürfte Marcel Maltritz straffrei ausgehen, weil es sich bei der Entscheidung des Schiedsrichters um eine Tatsachenentscheidung gehandelt hat, die nicht rücknehmbar ist. Entsprechend konnte der DFB den Isländer nur freisprechen, Maltritz aber nicht belangen. Im Grunde ist die Situation so zu werten, dass der Schiedsrichter auf Freistoß ohne Verwarnung entschieden hat. Glück gehabt.
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Und was ist mit Maltritz, wird er den jetzt nachträglich gesperrt? Dann könnte man sich nicht beklagen.