VfL spielt zum ersten Mal unter Verbeek zu Hause zu Null

VfL-Trainer Gertjan Verbeek sah am letzten Spieltag 90 torlose Minuten.
VfL-Trainer Gertjan Verbeek sah am letzten Spieltag 90 torlose Minuten.
Foto: imago
Was wir bereits wissen
Der VfL Bochum beendet die Saison im rewirpower-Stadion mit einem 0:0 gegen den SV Sandhausen und bleibt damit auf dem elften Tabellenplatz.

Bochum.. Der VfL Bochum verabschiedet sich mit einem torlosen Unentschieden vom SV Sandhausen und geht als Tabellenelfter in die Sommerpause. “Wir sind gut ins Spiel gestartet, am Ende war aber der Dampf raus”, sagte VfL-Trainer Gertjan Verbeek

Als alle Blumen verteilt waren und ein letztes Mal vor der Sommerpause der Ball in Bewegung gesetzt wurde im rewirpower-Stadion, da sprühten die Bochumer vor Tatendurst. Schnell und direkt wurde gespielt bei den Bochumern, die, wie erwartet, Michael Esser und Onur Bulut aufboten, womit Thomas Eisfeld eine Position nach vorne rücken konnte. Die ersten Minuten waren sehenswert, einige Male fehlte es nur an der nötigen Präzision, um die noch gegen den Abstieg kämpfenden Sandhausener weiter unter Druck zu setzen. So scheiterte Michael Gregoritsch, von Simon Terodde frei gespielt, an Manuel Riemann, den künftigen VfL-Schlussmann. Auch Marco Terrazzinos anschließender Fallrückzieher brachte nicht den angestrebten Erfolg. Wenig später sprang Terrazzino der Ball etwas zu weit vom Fuß - wieder eine verpasste Gelegenheit.VfL-Noten

VfL beginnt zweite Halbzeit unkonzentriert

Nach einer halben Stunde sank die Konzentration bei den Gastgebern plötzlich in ungeahnte Tiefen. Erst spielte Bulut den Ball SVS-Angreifer Andrew Wooten in die Füße, doch dem Stürmer fehlte die rechte Entschlossenheit, außerdem stand Torhüter Michael Esser im Wege. Dann machte es Stefano Celozzi seinem Mitspieler nach, wieder war Wooten der Nutznießer, aber erneut machte er nichts aus dieser Gelegenheit; auch weil Michael Esser wieder tadellos reagierte. Der VfL, bei dem noch im ersten Durchgang Malcolm Cacutalua den angeschlagenen Patrick Fabian ersetzte, hatte seinen Schwung verloren und schaffte es nun nicht mehr Druck aufzubauen.

Erst Mitte der zweiten Halbzeit nahm der VfL wieder Fahrt auf, hatte aber weiterhin Pech im Abschluss. Zunächst parierte Riemann Terrazzinos Schuss, und als Gregoritsch nachsetzte, klärte Lars Kübler für seinen Torhüter. Dann geriet dem agilen Terrazzino nach Doppelpass mit Gregoritsch der Abschluss zu schwach. Saisonabschluss

Dann war Schluss, der VfL beendete zum zweiten Mal unter Trainer Gertjan Verbeek eine Partie ohne Gegentor, schaffte aber nicht mehr den Sprung auf einen einstelligen Tabellenplatz. Gefeiert wurde die Mannschaft trotzdem, und im Mittelpunkt stand dabei einer, der erst demnächst das VfL-Trikot tragen wird: Torhüter Manuel Riemann machte sich mit einer guten Leistung Freunde in Bochum. “Da kriegt ihr einen Guten”, sagte SVS-Trainer Alois Schwartz, der mit seiner Mannschaft der Zweiten Bundesliga erhalten bleibt.