VfL schläft bei Standards und verliert in St. Pauli
12.02.2012 | 15:27 Uhr 2012-02-12T15:27:20+0100
Hamburg. Trotz einer guten Vorstellung verlor Zweitligist VfL Bochum beim Aufstiegskandidaten FC St. Pauli mit 1:2 (1:1). Mimoun Azaouagh hatte den VfL in Führung gebracht. Schachten traf zweimal für die Hamburger nach Standardsituationen. Bochums Paul Freier sah die Gelb-Rote Karte.
Der FC St. Pauli bleibt auf Tuchfühlung zur Tabellenspitze in der 2. Fußball-Bundesliga. Gegen den VfL Bochum kamen die überlegenen Hamburger in Überzahl zu einem 2:1 (1:1) und rangieren nun mit 42 Punkten auf Platz vier. Bochum kassierte nach vier Spielen ohne Niederlage wieder eine Pleite, steht aber mit 27 Punkten im gesicherten Mittelfeld. Matchwinner der Millerntor-Elf war Sebastian Schachten, dem in der 26. und 80. Minute ein Doppelpack gelang.
In einem umkämpften Duell mit hohem Tempo brachte Mimoun Azaouagh die Gäste mit einem kunstvollen Rechtsschuss in Führung (18.). Nur acht Minuten später köpfte Schachten vor 24.257 Zuschauern am Millerntor den verdienten Ausgleich nach einer Ecke von Patrick Funk. Bochums Paul Freier sah wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte (74.). Gegen die dezimierten Gäste traf Schachten zum Siegtor.
Kunstschuss von Azaouagh zum 1:0 für den VfL
St. Pauli wollte nach dem 1:2 bei Alemannia Aachen Wiedergutmachung betreiben und bemühte sich sofort, das Bochumer Tor zu attackieren. Die Elf von Trainer Andre Schubert wollte über die schnellen Außenstürmer Fin Bartels und Falk Schindler das Angriffsspiel ankurbeln und den Ex-Bochumer Mahir Saglik im Sturm bedienen. Dies gelang erstmals in der 13. Minute, Sagliks Linksschuss fehlte jedoch Kraft und Präzision.
Bochum konzentrierte sich anfangs darauf, St. Paulis Offensive einzubremsen und konnte das Vorhaben mit aggressiver Deckungsarbeit umsetzen. Konterversuche der Westfalen fanden jedoch zumeist ein jähes Ende, bis Azaouagh nach den ersten wirklichen Angriffsbemühungen kunstvoll vollendete. St. Pauli reagierte jedoch prompt und verdiente sich den Ausgleich von Schachten.
Zwei Tore nach Standardsituationen
Nach den beiden Treffern spielte der VfL deutlich besser mit, zeigte sich nun aggressiver im Offensivspiel und kämpfte wie St. Pauli fortan im Mittelfeld konsequent um jeden Ball. Bartels versuchte es mehrfach aus der Distanz (46., 62.), zielte aber wie Verteidiger Markus Thorandt (67.) zu ungenau. Bochum konzentrierte sich auf die gut funktionierende Rückwärtsbewegung, um bei Kontern für Gefahr zu sorgen. Dies gelang jedoch nur selten.
Beste Spieler bei St. Pauli waren Doppel-Torschütze Schachten und Antreiber Funk. Bei Bochum überzeugten Azaouagh und Innenverteidiger Marcel Maltritz.

07:35
Mal ganz ehrlich: Was in Bochum passiert haben wir woanders auch schon gesehen. Der VfL wird nie wieder in die erste Liga aufsteigen, dafür ist dieses Umfeld viel zu unprofessionell. Wir können vom Glück reden wenn wir nicht irgendwann in die 3. Liga absteigen. Besserung absolut nicht in Sicht.
20:28
Ich muß meinen Frust über die heute gezeigte Leistung jetzt doch einmal hier los werden.
In den letzten Spielen konnte man sich ja noch einreden das alles etwas besser geworden ist beim VFl, aber das ist leider ganz und gar nicht so.Bei fast allen Spielern, aber besonders bei den älteren ist ja wirklich nach 60 Minuten die Luft raus. Inui spielt ja von Spiel zu Spiel schwächer, Vogt ist nicht in der Lage einen vernüftigen Ball nach vorne zu spielen ( Kramer ist da wesentlich effektiver und vor allem einsatzfreudiger ). Ich warte jetzt endlich mal auf den versprochenen Neuaufbau, damit ich mir nicht immer, wie schon seit 2-3 Jahren die gleichen Ballstolperer anschauen muß. Einige der Herren Profis werden es nicht mehr lernen! Also Herr Bergmann, jetzt müßen Sie sich auch mal an die sog." etablierten "(Nichtkönner) wagen, sonst wird das bis zur nächsten Saison wieder nichts.
18:12
lieber herr bergmann, diese niederlage müssen sie sich ankreiden!!!!!!
paul freier muß nach der gelben raus, da er ein unfairer spieler ist!!!!
aydin ist seit monaten ein totalausfall!!!!
sie wechseln in jedem spiel viel zu spät, da einige vollprofis nach 40 minuten an ihre grenze kommen!!!!
vogt für kramer, dass ich nicht lache!!!!!!! was ist da los, sind die alle blind!!! ach, sorry, ich habe keine ahnung von fußball......
17:52
Mal was anderes. Ist die Bildunterschrift nicht falsch ? Das ist doch nicht Kopplin, sondern Vogt ?!? Oder ?
17:49
Aber anstatt nach dem 0:1 über Konter auf das 0:2 zu drängen, stellte man sich hinten rein und fing an zu beten. Das funktioniert nie, so auch heute.
Sogar nach dem 1:1 wollte man halten, anstatt weiter nach vorne zu spielen, um so die desolate Abwehr um Maltritz zu entlasten.
17:47
EIn Spieler, der aus einen Möglichkeit so wenig macht und oft sogar die Mannschaft noch in Probleme bringt, ist einfach wertlos.
Das ist wohl auch der Grund, warum er immer noch bei uns spielt und nicht schon verkauft wurde.
17:45
Ich schätze Herrn Bergmann sehr, das vorweg. ABER: Wer nach mehreren Monaten im Amt immer noch Nachfolgendes nicht durchblickt hat, der ist falsch am Platz:
1. Dabrowski war nicht einmal mehr schuldig am Gegentor (unser ach so kopfballstarker Spieler spring nie hoch), sondern besetzte seine linke Mittelfeldseite quasi nie, erlief keinen Ball, spielte wenn überhaupt nur Sicherheitspässe und ließ keine Führung als Kapitän sehen, als es notwendig war.
2. Federico ist und bleibt ein Spieler, der sich auf einer Zentralposition versteckt. Kaum anspielbar, unerträglich langsam und träge und zusammen mit Dabro schon nach 60 Minuten quasi blau. Keine Ausdauer, keine Beschleunigung.
Mit Dabro und Federico sind zwei Schlüsselpositionen in der Mannschaft quasi tot, sowas kann keine Mannschaft vertragen, schon gar nicht erst eine Durchschnittstruppe.
3. Maltritz: Der kam rein, falls es unruhig werden sollte. Dafür musste unsere Zukunft, der Isländer auf die Bank. Ich sah Chaos in der Abwehr. Ich sah zwei Standards ohne Zuteilung bei denen Tore fielen. Ich sah einen Maltritz, der mehrfach unbedrängt Bälle ins Niemandsland drosch. Soviel dazu.
4. Bergmann hätte Freier nach der 1. Gelben auswechseln können, zumal er alleine war rechts, da Aza sich zu fein ist für Defensivarbeit, bis auf einmal. Federico sowieso nicht. Ohne viel zu spät gewechselt, als alles vorbei war. Er wechselt in den meisten Spielen zu spät. Missachtet. dass unsere alten ach so erfahrenen Spieler nach 60 Minuten kaum mehr stehen können!
17:33
Paulchen hat seit seiner Rückkehr doch überhaupt nichts mehr gerissen -
keine Flanken, übertriebener Einsatz ....
16:52
Erst Dabrowski gegen Bayern,nun Freier gegen Pauli.
Ansonsten übernimmt das immer M.Maltritz. Das sind unsere tollen
Spieler mit der Erfahrung,die die "Jungen" führen sollen.....immer wieder reißen sie den VFL in den Abgrund!!! Nach meiner Meinung sollten sie Ihre Fussballschuhe an den Nagel hängen,bevor wir drittklassig sind!!!
16:16
Manchmal erschrickt man, wie wenig es einem noch bedeutet.